02.11.2012 14:51
Bewerten
(2)

Kaum noch zu retten

Euro fondsxpress: Kaum noch zu retten | Nachricht | finanzen.net
Euro fondsxpress
Das am 4. und 5. November in Mexiko-Stadt stattfindende G20 Treffen wird sich zwar nicht nur um die griechische Tragödie drehen. Eines ist jedoch klar: Eine schnelle Einigung, wann und ob die 30 Milliarden Euro für die aktuelle griechische Finanzierungslücke fließen, wird es nicht geben.
Denn die Abgründe, die sich in Hellas immer wieder auftun, sind tief. 2010 hatte Christine Lagarde ihrem griechischen Finanzminister-Kollegen eine Liste mit möglichen Steuerhinterziehern übergeben. Was ist seither passiert? Nichts. Die zuständigen Politiker „verloren“ oder „vergaßen“ das ganze lieber. Doch nun war die Aufregung groß, als das griechische Magazin „Hot Doc“ die Liste veröffentlichte. Deren Chefredakteur Kostas Vaxevanis wurde daraufhin kurzerhand verhaftet. Er wurde jedoch am Donnerstag vom Gericht freigesprochen. Das ganze zeigt, wie wenig die politische Klasse in Griechenland wirklich daran interessiert ist, von den Reichen überhaupt Steuern einzutreiben.

Nur 200 Griechen geben in ihrer Steuerklärung an, dass sie mehr als 500 000 Euro im Jahr verdienen

Bislang sollen gerade einmal 200 Griechen in ihrer Steuerklärung angeben, dass sie mehr als 500 000 Euro verdienen. Laut einer Studie des Fama-Miller Centers der University of Chicago sollen 2009 alleine die Selbstständigen in Griechenland fast 30 Milliarden Euro Steuern hinterzogen haben. Angesichts solcher Tatsachen, muss man sich nicht wundern, dass der nun massiv belastete „kleine Grieche“ seinen Frust über die Mächtigen in Form von Molotow-Cocktails zeigt. Denn wirklich geändert hat sich in Griechenland auch im Jahre fünf der Krise nichts. Und die Hoffnungen, dass dies bald passiert, tendieren auch eher gegen Null.

Ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen Jörn Kränicke, Chefredakteur

Zum Download von Euro fondsxpress klicken Sie bitte HIER

Sie können den fondsxpress, der immer freitags per E-Mail zugestellt wird, auch kostenlos abonnieren unter: www.fondsxpress.de

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX stabil erwartet -- Asiens Börsen im Minus -- Amazon startet mit kräftigem Gewinnsprung ins Geschäftsjahr -- Microsoft verfehlt Erwartungen -- Alphabet-Aktie zieht nachbörslich kräftig an

Linde startet gut ins Jahr. Nemetschek mit rasantem Jahresstart. Intel profitiert von besserer Lage am PC-Markt. UBS verdient deutlich mehr als erwartet. Starbucks-Aktie fällt nachbörslich nach Quartalszahlen. So könnte Trumps Steuerreform den Dow Jones auf 30.000 Punkte treiben.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

SAP - Digitalisierung ist eine Goldgrube!

Das Softwarehaus aus Walldorf dominiert den globalen Markt für Unternehmenssoftware. Selbst das innovative Silicon Valley kann den Deutschen nicht das Wasser reichen. Das hat mittlerweile auch die Wall Street erkannt. Der DAX-Titel befindet sich auf Rekordjagd. Immer mehr US-Investoren springen auf. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, wie die Digitalisierung die Aktie antreibt und warum SAP für Trader und Investoren interessant ist.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

KW 16: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
EU-Vergleich der Arbeitskosten 2016
So viel kostet eine Stunde Arbeit in Europa
KW 16: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Nach hundert Tagen im Amt istTrump der unbeliebteste US-Präsident der modernen Geschichte. Sind Sie mit Donald Trump zufrieden?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
CommerzbankCBK100
Munich Re SE (ex Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG)843002
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BASFBASF11
BayerBAY001
AURELIUSA0JK2A
AIXTRON SEA0WMPJ
Lufthansa AG823212
Allianz840400
Apple Inc.865985
BMW AG519000
Deutsche Telekom AG555750
Nordex AGA0D655