Offene Immobilienfonds sollen verboten werden

Die Nachfrage ist ungebrochen
Zumal sich ernsthaft die Frage stellt, wer soll damit eigentlich geschützt werden? In den ersten fünf Monaten investierten Deutschlands Kleinsparer freiwillig 1,5 Milliarden Euro in Offene Immobilienfonds. Die Politik tickt schon komisch. Denn: Bislang ist das 2011 beschlossene Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz (AnsFuG) noch nicht mal Realität – bis 2013 muss es umgesetzt sein – und soll nun schon Makulatur sein. Das verstehe, wer will. Die darin vorgesehene Regulierung dürfte die zuletzt aufgetretenen Probleme aus der Welt schaffen. Darin ist geplant, dass Rückgaben auf maximal 30 000 Euro einmal pro Halbjahr beschränkt sind. Zudem gibt es eine zweijährige Mindesthaltefrist. Bleibt nur zu hoffen, dass in Berlin der Sachverstand nur Sommerpause hat und solcher AIFM-Quatsch nicht Gesetz wird.
Ein erholsames Wochenende wünscht Jörn Kränicke, Chefredakteur
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