31.08.2012 15:42

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Probleme bei der Deka


Der künftige Deka-Chef, Michael Rüdiger, übernimmt am 1. November kein leichtes Amt. Nach wie vor läuft es vor allem im Fondsgeschäft überhaupt nicht rund. Trotz steigender Kurse an den Börsen sind die verwalteten Gelder um 1,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Grund: Im ersten Halbjahr flohen Anleger in Scharen aus den Deka-Fonds. Es flossen satte 3,2 Milliarden Euro ab. Schon 2011 zogen Anleger massiv ihr Geld aus Dekafonds, Arideka und Co. ab. Daher gehen dort nun die Warnlampen an und es soll gegensteuert werden. Man will nun anscheinend wieder vom Teamprozess abrücken und noch eindeutigere Verantwortlichkeiten schaffen. Ein Generationswechsel beim Personal soll das Ganze unterstützen.

Deka-Manager brauchen mehr Mut

Vor allem mehr Mut bei ihren Anlageentscheidungen wäre den Managern zu wünschen. Man muss abwarten, ob der neuerliche Schwenk dann tatsächlich die gewünschten Ergebnisse bringt. Zu hoffen ist es. Denn wer, wenn nicht die Sparkassen und auch die konkurrierenden Volks- und Raiffeisenbanken könnten mit ihrer großen Durchdringung dafür sorgen, dass die (Aktien-)Fondsanlage fester in den Köpfen verankert wird. Denn auf absehbare Zeit wird weder Festgeld noch die Lebensversicherung genügend Erträge abwerfen, damit die drohenden Rentenlücken ausgefüllt werden. Hier muss man schon abseits der ausgetretenen Pfade suchen. Fündig geworden sind wir dabei in Frontier Markets. In dieser Woche stellen wir den Saxo Global Evolution Frontier Markets (S. 3) vor, einen Anleihefonds, der in exotischen Ländern anlegt und über zehn Prozent Verzinsung bietet.

Ein ruhiges Wochenende wünscht Jörn Kränicke, Chefredakteur

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