29.01.2013 14:26
Bewerten
(0)

Falschberatung: Postbank ersetzt Anleger 98 Prozent des Schadens

Institut hatte dem Kunden 2010 empfohlen, für 50.000 Euro Anteile des Immofonds CS Euroreal zu kaufen.

Die Deutsche Postbank AG muss einem Anleger 98 Prozent des Schadens ersetzen, der ihm durch Falschberatung der Bank entstanden ist. Im Jahr 2010 hatte das Geldinstitut dem Anleger empfohlen, Anteile des Offenen Immobilienfonds CS Euroreal im Wert von 50.000 Euro zu erwerben. Zwei Monate nach dem Kauf wurde der Fonds jedoch abgewickelt und der Anleger verklagte die Bank. Am 18. Januar 2013 schlossen beide Parteien einen gerichtlichen Vergleich. „Ohne entgangenen Anlagegewinn und unter Berücksichtigung der erhaltenen Ausschüttung bedeutet das erzielte Ergebnis des Vergleiches eine Quote von 98 Prozent“, sagt Rechtsanwalt Peter Hahn von der Kanzlei Hahn Rechtsanwälte, der zahlreiche Anleger des CS Euroreal und anderer Offener Immobilienfonds vertritt. Hahn warf der Bank insbesondere vor, dass sie den Anleger nicht darauf hingewiesen habe, dass der Fonds schon vom 29. Oktober 2008 bis 29. Juni 2009 die Rücknahme von Fondsanteilen ausgesetzt hatte.

Beim CS Euroreal, der sich seit dem 21. Mai 2010 in der Abwicklung befindet und dessen Verwaltung am 21. Mai 2012 von der Credit Suisse offiziell gekündigt wurde (FundResearch berichtete), waren 200.000 Kapitalanleger mit mehr als sechs Milliarden Euro investiert. „Auch Anleger, die ihre Anteile weiter halten, werden deutliche Verluste realisieren“, prophezeit Rechtsanwalt Hahn. „Anleger, die den entstehenden Schaden nicht hinnehmen wollen, können Schadenersatz gegen die beratende Bank und/oder die Kapitalanlagegesellschaft geltend machen.“ Grundlage dafür sei eine mögliche Falschberatung oder eventuell fehlerhafte Angaben im Prospekt.

(PD)

powered by
€uro FundResearch

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX um die Nullininie -- Tesla überholt BMW -- Takata-Aktie im freien Fall: Insolvenzantrag steht kurz bevor -- AURELIUS verspricht mehr Transparenz -- METRO, Oracle im Fokus

Ölpreise nach jüngstem Preissturz etwas gestiegen. EU genehmigt Evonik Übernahme von Huber Silica. Apple will Musikkonzernen offenbar weniger zahlen. Kepler hält E.ON für zu teuer und rät zum Verkauf. EZB entwickelt bis 2018 System für Echtzeitzahlungen. Snap mit größtem Zukauf der Konzerngeschichte.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Stabile Dividendenaktien gehören in jedes Depot!

Die Investition in ausgewählte Blue-Chip-Dividendenaktien gehört zu den sichersten Strategien, um an den Aktienmärkten langfristig ein Vermögen aufzubauen. Dividendenaktien von hochkapitalisierten Unternehmen werfen langfristig höhere Renditen als der Gesamtmarkt ab und bieten einen guten Schutz in unsicheren Börsenzeiten. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin drei Aktien mit stabilen und attraktiven Dividendenrenditen vor.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

In diese Unternehmen investiert Amazon
Welche Unternehmen profitieren von Jeff Bezos?
KW 24: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 24: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Nordex AGA0D655
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
AURELIUSA0JK2A
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
AMD (Advanced Micro Devices) Inc.863186
E.ON SEENAG99
TeslaA1CX3T
Deutsche Telekom AG555750
Amazon.com Inc.906866
BMW AG519000
EVOTEC AG566480
Allianz840400