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17.09.2007 09:49

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Fidelity Euro Balanced Fondsporträt


Hamburg (aktiencheck.de AG) - Für die Europäische Zentralbank (EZB) sind die Aussichten für die Konjunktur im Euroraum weiter günstig, berichten die Experten von "DAS INVESTMENT.com".

Der Wirtschaft gehe es sogar so gut, dass die Währungshüter die Preisstabilität bedroht sehen würden. Die auf 4,25 Prozent verschobene Leitzinserhöhung könnte noch in diesem Jahr nachgeholt werden. Das zügle die Gewinne der Unternehmen und drücke auch die Aussichten am Rentenmarkt. Dennoch zeige es, dass Euroland noch lange keinen heftigen Abschwung zu befürchten habe.

Damit stünden auch die Aussichten für den Euro Balanced Fund (ISIN LU0052588471/ WKN 973811) von Fidelity auf Wachstum. Der Mischfonds investiere sein Vermögen von derzeit 1,1 Milliarden Euro in Aktien (60 Prozent) und Renten (40) aus der Währungsunion. Am stärksten sei er derzeit in Anleihen der öffentlichen Hand engagiert (28,2 Prozent). Auf Platz zwei der Branchengewichtung würden Aktien von Finanzdienstleistern mit 20 Prozent kommen. Danach würden Konsumwerte (9,5 Prozent) und Versorger (8,8) folgen. Deutsche Titel würden in der Ländergewichtung derzeit mit einem Drittel des Fondsvermögens auf Platz eins - vor französischen (16 Prozent) und niederländischen (9,3) - kommen.

Gemanagt werde der Fonds von Alexandra Hartmann und Paul Lavelle. Hartmann sei für den Aktienteil verantwortlich. Alles, was in den Mischfonds an Aktien reinkomme, sei auch schon in ihrem Euro Blue Chip (ISIN LU0088814487/ WKN 988525) drin. Das sei ein reiner Aktienfonds für Standardwerte aus Euroland, der ebenfalls von Hartmann verwaltet werde. Eine gezielte Auswahl der Einzeltitel bestimme dabei das Portfolio. Länder und Branchen seien nicht von vornherein festgelegt. Hartmann setze sowohl auf Substanztitel als auch auf Wachstumswerte. Ihre aktuellen Favoriten seien die deutschen Börsenschwergewichte Siemens, SAP und Bayer.

Lavelle sei in London für den Renten-Teil zuständig. Auch er manage mit dem Euro Bond Fund (ISIN LU0048579097/ WKN 973275) einen weiteren Fonds, dessen Portfoliozusammenstellung für den Mischfonds übernommen werde. Anleihen müssten mindestens die Bonitätsnote BBB für mittlere Schuldnerqualität aufweisen, um ins Fondsportfolio zu kommen. Deutsche Staatsanleihen (3,1 Prozent) seien nach den belgischen (3,5) derzeit die größten Zinstitel in dem Mischfonds.

Genauso wie für den Euro Balanced gelte auch für seinen Vergleichsindex ein Mischungsverhältnis von 60 zu 40. Dieser Mischindex aus einem Aktien- und einem Rentenmarktbarometer sei seit Auflegung des Fonds vor knapp 13 Jahren jährlich um 10,2 Prozent gestiegen. Der Fonds sei nur auf ein Plus von durchschnittlich 9,8 Prozent gekommen. Trotzdem schaffe es der Fonds auf Sicht von drei, fünf und zehn Jahren in das obere Viertel seiner Vergleichsgruppe bei der Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P). Die Analysten von Morningstar würden dem Fonds ihre Bestnote von fünf Sternen geben.

Die Mindestanlagesumme des Fonds betrage 2.000 Euro. Danach seien Anlagen ab 750 Euro möglich. Dabei werde ein Ausgabeaufschlag von bis zu 3,5 Prozent fällig. Die jährliche Verwaltungsgebühr liege bei einem Prozent. (Ausgabe vom 14.09.2007) (17.09.2007/fc/a/f)

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