Fidelity Japan Advantage Top-Tipp Fonds
Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Für die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" ist der Fidelity Japan Advantage (Fidelity Funds - Japan Advantage Fund A (JPY)) der Top-Tipp Fonds.
Auf den ersten Blick spreche nur wenig für japanische Aktien: Eine hohe Staatsverschuldung, eine Deflation sowie die alternde Gesellschaft würden seit Jahren für Skepsis sorgen. Die Entwicklung des Japanischen Aktienmarkts sei dementsprechend zurückhaltend gewesen. Das sollte sich nun ändern. Zuversichtlich würden die verbesserten volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Zudem würden viele Experten mit einem baldigen Ende der investitionshemmenden Deflation rechnen.
Die Situation der japanischen Unternehmen sehe besonders gut aus. So werde für das bald zu Ende gehende Fiskaljahr ein Anstieg der Unternehmensgewinne von 50% prognostiziert. "Japanische Unternehmen haben daher so hohe Cashflows wie nie zuvor", so Ronald Slattery, Fondsmanager des Fidelity Japan Advantage.
Slattery habe eine beeindruckende Performance vorzuweisen. Der von ihm gemanagte Fonds liege seit Februar 2007 mit einer Wertentwicklung von gut 20% im Plus, während der Vergleichsindex MSCI Japan rund 20% an Wert abgegeben habe. Besonders positiv sei die Performance im Krisenjahr 2008 gewesen, das der Fonds mit einem leichten Plus (MSCI Japan: -25%) abgeschlossen habe.
Der Stock-Picker Slattery habe diese Outperformance durch eine schnelle und konsequente Reaktion auf die Bankenkrise geschafft. Aktuelle befänden sich insbesondere Zykliker in seinem Portfolio. "Ich setze momentan auf zyklische Aktien wie Honda Motor, die von der ganzen Wertschöpfungskette der Auto- und Transportbranche profitieren", so der Japan-Experte.
Ronald Slattery habe sein Talent zum Stock-Picking in einem schwierigen Umfeld unter Beweis gestellt. In Kombination mit den positiven Aussichten für den japanischen Aktienmarkt würden die Experten von "Der Aktionär" den Fidelity Japan Advantage für eine attraktive Beimischung halten. Es werde ein Kursziel von 225,00 Euro gesehen. Eingegangene Positionen sollten mit einem Stopp bei 130,00 Euro abgesichert werden. (Ausgabe 05) (28.01.2011/fc/a/f)


