Fidelity Japan Advantage abwarten
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "EURO am Sonntag" raten beim Fidelity Japan Advantage (Fidelity Funds - Japan Advantage Fund A (JPY)) abzuwarten.
Japans Regierung unter Premierminister Naoto Kan wolle das Kunststück vollbringen, das Wachstum zu fördern und dabei gleichzeitig die Staatsverschuldung abzubauen. Neben der Reduzierung der Steuerbelastung für Unternehmen von aktuell 41 auf rund 25% habe Kan auch die Förderung bestimmter Bereiche wie erneuerbare Energien und Tourismus geplant. Im Gegenzug solle unter anderem die Mehrwertsteuer angehoben werden.
Nach Einschätzung der Experten würden die Oberhauswahlen am 11.07. zeigen, inwieweit die Bevölkerung eine solche Politik mittragen wolle. Erst in den Wochen und Monaten danach würden sich ihres Erachtens die wirtschaftlichen Perspektiven Japans wieder besser einschätzen lassen.
Bis dahin sollten Anleger mit einem Engagement selbst bei einem sehr guten Fonds wie dem Fidelity Japan Advantage warten, so die Experten der "EURO am Sonntag". (Ausgabe 28) (12.07.2010/fc/a/f)


