15.03.2013 09:41
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First Private Wealth Fonds: Effektivere Risiko-Diversifikation

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Wien (www.fondscheck.de) - Die Experten von "e-fundresearch.com" haben Herrn Martin Brückner, Fondsmanager des First Private Wealth Fonds (First Private Wealth A ), interviewt.

Neben Details zur Gründungshistorie des Fonds erkläre er außerdem, weshalb sein verfolgtes Multi-Strategy-Konzept zu einer deutlich effektiveren Risiko-Diversifikation führe.

Martin Brückner sei seit dem Datum der Fondsauflegung im Jahr 2008 für das Management des First Private Wealth Fonds verantwortlich. Das Konzept sei allerdings in den Jahren 2007 und 2008 etabliert worden.

Im First Private Wealth würden EUR 55 Mio. verwaltet. Zwar sei der Fonds bereits Ende 2008 aufgelegt worden, allerdings seien die Experten erst 2012 an zunächst ausgewählte Kunden herangetreten. Der Fonds habe ursprünglich zur Verwaltung eigener Gelder der First Private Partner und Manager gedient. Dies sei im Übrigen immer noch der Fall und werde auch künftig so bleiben.

Neben dem Publikumsfonds manage Martin Brückner auch Spezialfonds-Mandate für institutionelle Kunden. Als Leiter des Portfoliomanagements sei Martin Brückner bei First Private für rund 750 Millionen Euro verwalteter Gelder verantwortlich. Er sei seit 1999 als Fondsmanager aktiv tätig.

Der First Private Wealth sei ein Absolute-Return-Produkt mit einer Multi-Asset-Strategie. Ziel des Fonds sei es, auch in negativen Marktphasen überzeugende Renditen zu erzielen und das eingesetzte Kapital zu erhalten. "Wir fokussieren uns auf die wichtigen Allokationsentscheidungen zwischen, aber auch innerhalb der wichtigsten Anlageklassen: Aktien, Anleihen und Alternative Assets (Rohstoffe, Währungen etc.)", so Brückner.

Eine besondere Stärke des Multi-Strategy-Konzepts liege dabei in einer risikobasierten Balance von systematischen Risikoprämien - darunter würden z.B. Aktienmarktrisiken, Inflationsrisiken, Kreditrisiken, Währungsrisiken - und diverse unkorrelierte Alpha-Strategien fallen, die nichtsystematische Risikoprämien ausnutzen würden. Im Vergleich zu einfachen Diversifikationsstrategien vieler Multi-Asset-Angebote, bei denen lediglich verschiedene Risiko-Asset-"Betas" beigemischt würden, die dann aber in Krisenzeiten trotzdem stark korreliert seien, sei das Ergebnis eine deutlich effektivere Risiko-Diversifikation. "Damit erreichen wir geringere Volatilitäten bzw. Drawdowns und höhere Sharpe-Ratios. Bisher konnte der Fonds dies zuverlässig umsetzen", so Brückner weiter.

Als Benchmark könnte man laut Brückner Geldmarktzinsen oder Konsumentenpreisinflation anführen, da sich der Fonds unabhängig von einzelnen Assetklassen-Entwicklungen darauf konzentriere, positive Erträge bzw. realen Wertzuwachs zu erwirtschaften. Die relevante Peergroup seien flexibel allokierende Misch- bzw. Multi-Asset-Fonds (Morningstar). Grundsätzlich arbeite der Fonds aber Benchmark frei.

Martin Brückner habe YTD und in den letzten fünf Kalenderjahren in absoluten Zahlen und gegenüber relevanten Benchmarks oder anderen Messgrößen folgende Performance erzielen können:

- FP Wealth Jahresperformance: 2009 4,85%, 2010 10,27%, 2011 3,86%, 2012 7,42%, YTD 1,29;

- Morningstar-Peergroup-Performance: 2009 12,85%, 2010 5,46%, 2011 -8,49%, 2012 6,24%, YTD 1,56%;

- Geldmarktperformance (EUR-Libor 12 Mon.): 2009 2,93%, 2010 1,09%, 2011 1,35%, 2012 1,78%, YTD 0,05%. (Ausgabe vom 14.03.2013) (15.03.2013/fc/a/f)

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