30.05.2013 11:00

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Fondak-Fonds: Wertzuwachs im April


Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Fondak - A - EUR (Fondak A) engagiert sich vorwiegend am deutschen Aktienmarkt, so die Analysten von Allianz Global Investors.

Anlageziel sei es, auf langfristige Sicht Kapitalwachstum zu erwirtschaften.

Im April seien die Kurse am globalen Aktienmarkt im Schnitt weiter angestiegen, obwohl die Konjunkturdaten vielerorts schwächer als erwartet ausgefallen seien. Nicht nur die Wachstumsrisiken für Europa nahmen weiter zu, auch in der für die Weltwirtschaft wichtigen Region China schien sich die Konjunktur abzuschwächen, so die Analysten von Allianz Global Investors. Die Daten aus den Vereinigten Staaten hätten zuletzt ein gemischtes Bild signalisiert. Die durchwachsenen Wirtschaftsdaten seien jedoch von den Hoffnungen der Marktteilnehmer auf eine weiterhin lockere Geldpolitik der führenden Notenbanken überlagert worden.

Auf regionaler Ebene habe die japanische Börse mit hohen Kursgewinnen herausgeragt. In Europa hätten insbesondere die Börsen der südlichen Euro-Teilnehmerländer von der Erwartung profitiert, dass die Europäische Zentralbank ihren Leitzins weiter senken könnte, um die Konjunktur zu stärken. Der deutsche Aktienmarkt habe ein solides Plus erzielt. Dem generellen Interesse an Aktienanlagen seien die überwiegend positiv ausgefallenen Ergebnisse großer US-amerikanischer Unternehmen zugute gekommen.

Die günstige Entwicklung deutscher Aktien habe sich auch im Fondsergebnis widergespiegelt. So habe der Fondak erneut an Wert zulegen können, sich insgesamt jedoch schwächer als sein Vergleichsindex Dax entwickelt. Hierfür sei insbesondere die Sektorallokation verantwortlich gewesen, die die relative Fondsentwicklung im Berichtszeitraum belastet habe. Die solide absolute Wertentwicklung des Fonds sei vor allem von der Einzeltitelselektion im Bereich der Industriewerte begünstigt worden. Auf der anderen Seite habe sich die Auswahl im Bereich Zyklischer Konsum als ungünstig erwiesen.

Auf Einzeltitelebene hätten die Engagements der Analysten in Siemens, Aareal Bank und Allianz überdurchschnittlich gut zum Gesamtergebnis des Fonds im Monat April beigetragen. Darüber hinaus habe sich die Nichtberücksichtigung der Commerzbank unter relativen Gesichtspunkten als vorteilhaft erwiesen. Hingegen hätten die Untergewichtungen der Analysten in Daimler und Deutsche Bank die relative Wertentwicklung gedämpft. Von der guten Entwicklung der Deutschen Telekom hätten die Analysten nicht profitieren können, da sie dort keine Position gehalten hätten.

Im laufe des Monats hätten die Analysten ihre Bestände in K+S verkauft und die Positionen in Bayer, Infineon und Daimler reduziert. Im Gegenzug seien sie neue Positionen in Krones und Fresenius eingegangen. Im April sei außerdem die Börsennotiz von Evonik gestartet, an der sich die Analysten beteiligt hätten. Evonik sei ein weltweit führendes Unternehmen aus dem Spezialchemiebereich. Das Unternehmen sei beispielsweise der einzige weltweite Hersteller für die vier grundlegenden Aminosäuren DL-Methionin, L-Lysin, L-Threonin und LTryptophan, die in der fortgeschrittenen Tiernahrungsmittelherstellung zur Anwendung kommen würden. Die von Evonik bekannt gegebenen Kapazitätserweiterungen in diesem Segment würden der zunehmenden Nachfrage nach Tiernahrungsmittel Rechnung tragen.

Die deutschen Unternehmen würden das Geschäftsklima zuletzt weniger optimistisch einschätzten (ZEW-Index, ifo-Index). Dies scheine sich aber bislang nicht im Konsumverhalten widerzuspiegeln, was auf den robusten Arbeitsmarkt zurückzuführen sein dürfte. Zusätzliche Wachstumsimpulse für die deutschen Exportunternehmen seien von der verbesserten Wirtschaftslage in den USA und den asiatischen Wachstumsländern sowie dem schwächeren Euro zu erwarten. Innerhalb des Euro-Währungsgebiets sollte Deutschland aufgrund seiner Exportkraft und Gewinnstärke der Unternehmen favorisiert werden. Zudem würden auch die moderat erscheinenden Bewertungen für den deutschen Aktienmarkt sprechen. (30.05.2013/fc/a/f)

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