15.11.2012 14:31
Bewerten
 (0)

FondsCheck: Fidelity Funds - Germany Fund Y-Acc-EUR - auch in Deutschland gibt es reichlich Rendite zu holen

Westerburg (www.fondscheck.de) - Nach Einschätzung der Experten von fondscheck.de können Anleger mit dem Fidelity Funds - Germany Fund Y-Acc-EUR (ISIN LU0346388530/ WKN A0NGWW) mit deutschen Standardwerten eine hohe Rendite erwirtschaften.

Der Fonds aus dem Hause Fidelity habe sich ein langfristiges Kapitalwachstum auf die Fahnen geschrieben. Zu diesem Zweck investiere der Fonds in erster Linie am deutschen Aktienmarkt. Die Anteilserstausgabe des Fonds, der von Morningstar mit fünf Sternen bewertet werde, sei am 25. März 2008 erfolgt. Zum Stichtag 31. Oktober habe das Fondsvolumen bei gut 670 Mio. Euro gelegen. Erfreulicherweise müssten Anleger, die in den Fonds investieren wollten, keinen Ausgabeaufschlag entrichten. Die maximale jährliche Verwaltungsgebühr belaufe sich unterdessen auf 1,00 Prozent.

Zum Stichtag 30. September habe der Fonds vornehmlich in sehr große Unternehmen investiert gehabt. So seien 39,75 Prozent des Aktienanteils auf diese Kategorie entfallen. Großunternehmen seien daneben auf 17,09 Prozent gekommen. Mittelgroße Gesellschaften hätten einen Anteil von 29,70 Prozent auf sich vereinigt, während Kleinunternehmen und Microcaps mit zusammen 13,45 Prozent im Fonds vertreten gewesen seien.

Was die Sektorengewichtung angehe, so habe der Fonds zum Ende des dritten Quartals stark auf Unternehmen aus dem Bereich zyklische Konsumgüter gesetzt, die 28,59 Prozent des Aktienanteils auf sich vereinigt hätten. Dahinter seien Industriewerte auf 16,63 Prozent und Technologiewerte auf 13,01 Prozent gekommen. Die Bereiche Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen hätten ebenfalls Anteile von mehr als 10 Prozent auf sich vereinigt, während Energietitel mit 3,43 Prozent nur eine stark untergeordnete Rolle gespielt hätten.

Das größte Einzelinvestment sei per Ende September in die Aktie des Software-Konzerns SAP (SAP AG) mit 9,17 Prozent des Vermögens getätigt gewesen. Dahinter seien die Anteilsscheine des Versicherungskonzerns Allianz auf 8,94 Prozent gekommen. Platz drei sei derweil von den Titeln des Automobilkonzerns Volkswagen (Volkswagen AG Vz. (VW AG)) mit 7,66 Prozent belegt worden. Insgesamt habe der Fonds per Ende September in 43 verschiedene Aktienpositionen investiert gehabt.

Sehr beeindruckend sei im bisherigen Jahresverlauf auch die Wertentwicklung des Fonds gewesen. So habe zum Stichtag 14. November bereits ein Wertzuwachs von 23,73 Prozent verzeichnet werden können. In den vergangenen drei Jahren habe das durchschnittliche jährliche Plus unterdessen bei 10,13 Prozent gelegen.

Die deutsche Wirtschaft habe sich im bisherigen Jahresverlauf im europäischen Vergleich noch sehr gut halten können. Während sich das BIP in der Eurozone (ER17) nach einer ersten Schätzung des europäischen Statistikamtes Eurostat im dritten Quartal um 0,1 Prozent verringert habe, habe in Deutschland im Vergleich zum Vorquartal ein Plus von immerhin 0,2 Prozent verzeichnet werden können. Im Vorjahresvergleich sei das preisbereinigte BIP in Deutschland im abgelaufenen Quartal um 0,4 Prozent gewachsen, während die Wirtschaftsleistung in der Eurozone gleichzeitig um 0,6 Prozent gesunken sei. Gleichzeitig habe die Erwerbstätigkeit in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal nach vorläufigen Berechnungen um 0,9 Prozent zugelegt. Insgesamt dürfte sich die Wirtschaft in Deutschland nach Meinung der Experten von fondscheck.de auch in den kommenden Quartalen im europäischen Vergleich relativ gut behaupten können.

Nach Einschätzung der Experten von fondscheck.de können Anleger mit dem Fidelity Funds - Germany Fund Y-Acc-EUR mit deutschen Standardwerten eine hohe Rendite erwirtschaften. (Analyse vom 15.11.2012) (15.11.2012/fc/a/f)

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- Dow Jones mit Verlusten -- Merck-Mittel Avelumab erhält FDA Zulassung zur Behandlung von MCC -- Aumann, Deutsche Börse im Fokus

Frankreich: Arbeitslosigkeit geht nur leicht zurück. Absage eines Partners sorgt bei Biotest-Anleger für Verdruss. Reederei Hapag-Lloyd macht Verlust. Theranos verschenkt Aktien an Investoren - wenn die versprechen, nicht zu klagen. Fondsmanager weiterhin optimistisch für Aktien. Das läuft bei der Deutschen Bank falsch. LEONI-Aktie schließt Gap aus 2015. Russische Notenbank senkt Leitzins. Bundestag beschließt Pkw-Maut.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
BASFBASF11
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BayerBAY001
Scout24 AGA12DM8
Allianz840400
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
Apple Inc.865985
BMW AG519000
Infineon Technologies AG623100
adidas AGA1EWWW
CommerzbankCBK100
Siemens AG723610