03.12.2012 14:52
Bewerten
 (0)

FondsCheck: Mit dem KBC Eco Fund Water Acc können Sie aus Wasser Geld machen

Westerburg (www.fondscheck.de) - Nach Einschätzung der Experten von fondscheck.de können Anleger mit dem KBC Eco Fund Water Acc (KBC Eco Fund Water (thes.)) aus Wasser Geld machen.

Der Fonds aus dem Hause KBC Asset Management werde von Morningstar mit drei Sternen bewertet. Der Fonds lege in eine internationale Auswahl von Unternehmen an, die im Bereich des Wasserkreislaufs tätig seien. Das Portfolio setze den Fokus auf die Sektoren Wasser- und Abwasserversorgung, Wasseraufbereitung, Überwachung, Technik/ Beratung sowie Infrastruktur/Equipment. Die Unternehmen müssten entweder Marktführer sein oder mindestens 50 Prozent des Umsatzes in den genannten Sektoren erzielen. Die Anteilserstausgabe des Fonds sei bereits am 23. Oktober 2000 erfolgt, so dass das Produkt bereits auf eine relativ lange Historie zurückblicken könne. Trotzdem habe das Fondsvolumen zum 31. Oktober 2012 bei noch überschaubaren 161,28 Mio. Euro gelegen, was es dem Fonds ermögliche, relativ flexibel am Markt zu agieren, ohne diesen durch sein Handeln zu sehr zu beeinflussen. Anleger, die Interesse an einem Investment in den Fonds hätten, müssten allerdings auch den Ausgabeaufschlag von 3 Prozent berücksichtigen. Zudem falle noch eine jährliche Verwaltungsgebühr von maximal 1,30 Prozent an.

Bei seinen Investments habe sich der Fonds per Ende Oktober vornehmlich auf mittelgroße Unternehmen fokussiert. So seien 65,91 Prozent des Aktienanteils auf diese Kategorie entfallen. Große Gesellschaften seien daneben auf 9,22 Prozent und Kleinunternehmen auf 15,13 Prozent gekommen. Microcaps hätten indes mit einem Anteil von 9,73 Prozent ebenfalls noch eine bedeutende Rolle gespielt. Was die regionale Aufteilung der Investments angehe, hätten US-Titel mit 46,65 Prozent des Aktienanteils dominiert. Gesellschaften aus Japan und der Eurozone seien dahinter auf 14,30 bzw. 12,24 Prozent gekommen.

Das größte Einzelinvestment sei per Ende Oktober mit einem Anteil von 6,48 Prozent des Vermögens auf die Aktie der japanischen Kurita Water Industries entfallen. Das Unternehmen habe sich auf die Reinigung von Wasser und die Dekontamination verunreinigter Böden spezialisiert. Auf dem zweiten Platz seien indes die Titel der japanischen Ebara mit 5,95 Prozent gelandet. Daneben seien die Anteilsscheine des US-Industriekonzerns SPX ebenfalls auf 5,95 Prozent gekommen. Insgesamt habe der Titel Ende Oktober in 42 verschiedene Aktienpositionen investiert gehabt.

Sehr gut sei zuletzt auch die Wertentwicklung des Fonds gewesen. So habe zum Stichtag 29. November allein im laufenden Jahr bereits ein Wertzuwachs von 21,24 Prozent verzeichnet werden können. In den vergangenen drei Jahren habe das durchschnittliche jährliche Plus unterdessen bei 13,91 Prozent gelegen. Aber auch langfristig könne sich die Wertentwicklung des Fonds sehen lassen. So habe der Fonds in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt pro Jahr um 8,08 Prozent zugelegt.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Weltbevölkerung und der gleichzeitig fortschreitenden Klimaerwärmung wird nach Einschätzung der Analysten von fondscheck.de das Thema Wasser an den internationalen Finanzmärkten in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter an Bedeutung gewinnen.

Nach Meinung der Experten von fondscheck.de können Anleger mit einem Investment in den KBC Eco Fund Water Acc sehr gut von diesem Trend profitieren. (Analyse vom 03.12.2012) (03.12.2012/fc/a/f)

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX schließt tief im Minus -- US-Börsen erneut schwächer -- Könnte der Brexit doch noch ausfallen? -- K+S schockt mit Gewinneinbruch -- Easyjet, Deutsche Bank, Wirecard im Fokus

Britisches Pfund fällt weiter. Ölpreise weiter unter Druck. Großbritanniens Bonität herabgestuft. Wyser-Pratte steigt bei Stada ein. Fresenius-Chef übernimmt bei Nestle das Ruder. EU-Wettbewerbshüter genehmigen Starwood-Übernahme durch Marriott. Zweifel an Petition für zweites Referendum.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Bayer: Monsanto-Deal würde ein neues Burg­graben-Unter­nehmen ergeben!
Mit der Übernahme des US-Saatgutspezialisten Monsanto will Bayer im Agrarchemie-Geschäft den großen Wurf landen und zur weltweiten Nummer Eins aufsteigen. Der strategisch sinnvolle Megadeal ist allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet. Lesen Sie in der neuen Ausgabe des Anleger­magazins, warum der Life-Science-Konzern dennoch einen näheren Blick wert ist.
Welches ist das wertvollste Team?
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Nach dem Brexit-Votum der Briten werden in Europa Stimmen laut, die auch in anderen EU-Ländern Referenden über die Zugehörigkeit zur EU fordern. Sehen Sie unsere Zukunft in der EU?