16.11.2012 11:36

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KOLUMNE
FONDSECHO-KOLUMNE

SJB FondsEcho. Allianz China Fund.


Führungsspitze. Erneuert.

Es ist soweit: Auf dem 18. Parteitag der Kommunistischen Partei hat die Volksrepublik China eine neue Führungsspitze gewählt. Als Generalsekretär der Kommunistischen Partei und zugleich künftiger Staatspräsident Chinas wurde der 59-jährige Xi Jinping bestimmt. Nummer zwei im chinesischen Staat und neuer Ministerpräsident wird Li Keqiang, der damit Wen Jiabao nachfolgt. Die offizielle Ernennung von Chinas neuem Staats- und Ministerpräsidenten erfolgt im März 2013 durch den chinesischen Volkskongress.

Der Machtwechsel an der Staatsspitze hat den Blick vieler Anleger auf das „Reich der Mitte“ gelenkt. Das Land steht vor großen Änderungen und ist mit einigen Herausforderungen konfrontiert, doch insgesamt sind die Aussichten für Chinas Wirtschaft gut. An den Märkten ist nach der abschließenden Klärung der Führungsfrage Optimismus zu spüren. Denn auch die neue Regierung wird die Eckpunkte der zuletzt definierten Fünf-Jahres-Pläne einhalten und ein hohes Wirtschaftswachstum in den Fokus stellen. Die Konsequenz: Bereits 2025 könnte Chinas Wirtschaftsleistung höher ausfallen als diejenige der USA. Dann wäre China gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt.

Ein langfristig erfolgreicher Fonds, der Investoren eine Partizipation an Chinas Aufstieg zur Weltwirtschaftsmacht ermöglicht, ist der Allianz China Fund A EUR (WKN 989859, ISIN IE0004874099). Der Fonds wurde am 25. Januar 1999 aufgelegt und konzentriert sich auf Aktien von Unternehmen, die in der Volksrepublik China incl. Hongkong ihren Sitz haben oder dort den überwiegenden Teil ihrer Geschäftstätigkeit ausüben. FondsManagerin Christina Chung sieht den chinesischen Aktienmarkt derzeit attraktiv bewertet und rechnet damit, dass die Konjunktur nach zuletzt rückläufigen Wachstumsraten bald die Talsohle erreicht hat. Der Allianz China Fund hat den Euro als Basiswährung und verfügt aktuell über ein FondsVolumen von 267,3 Millionen Euro. Mit seiner Strategie einer möglichst breiten Streuung über den gesamten chinesischen Aktienmarkt hat der Fonds seit Auflage eine ausgezeichnete Wertentwicklung von +397,84 Prozent bzw. +12,37 Prozent p.a. in Euro erzielt. Auch im laufenden Jahr liegt die Rendite mit +9,42 Prozent erneut im grünen Bereich. Wie sieht die Investmentstrategie von FondsManagerin Chung im Detail aus?

FondsStrategie. Portfoliomanagement. Aktiv.

Der Allianz China Fund strebt ein langfristiges Kapitalwachstum durch die Investition in den chinesischen Aktienmarkt incl. der „Sonderverwaltungszone“ Hongkong an. FondsManagerin Chung macht die fundierte Einzelwertanalyse zur Basis ihrer Titelauswahl und betreibt ein aktives Portfoliomanagement. An einer Benchmark orientiert sich ihr China-Fonds nicht, vielmehr wird eine breite Diversifikation über zahlreiche Einzeltitel angestrebt. Chung investiert schwerpunktmäßig in ausgewählte Aktien von Unternehmen, deren zukünftige Gewinnsituation relativ transparent ist und die in der Vergangenheit bereits hohe Gewinne erzielten. Sie rechnet damit, dass es in China von Regierungsseite zu neuen konjunkturellen Stützungsmaßnahmen kommen wird und hat ihr Portfolio entsprechend positioniert. Die größten positiven Ergebnisbeiträge für den Fonds lieferten zuletzt Aktien aus den Sektoren Telekommunikationsdienste, Industrie und Gebrauchsgüter. Insgesamt sind chinesische Finanztitel und Banken besonders stark im Portfolio des Allianz-Produktes vertreten. Wie ist dieses im Einzelnen strukturiert?

FondsPortfolio. Finanztitel. Favorisiert.

Favorit im Portfolio des Allianz-Fonds sind Finanzwerte, die mit 33,4 Prozent den Löwenanteil der Branchenallokation bilden. 17,7 Prozent der FondsBestände machen Energieunternehmen aus, Industrietitel stellen 13,6 Prozent des Portfolios. Ebenfalls stärker gewichtet sind IT-Unternehmen mit 12,0 Prozent sowie Telekomdienstleister mit 10,2 Prozent des FondsVermögens. Der Sektor der Nicht-Basiskonsumgüter weist einen Anteil von 5,9 Prozent im China-Fonds von Christina Chung auf. Bestände aus dem Bereich der Basiskonsumgüter (3,9 Prozent), bei Versorgern (2,0 Prozent) sowie Rohstoffunternehmen (1,3 Prozent) runden die Branchenstruktur ab. Größte Einzelposition im Allianz China Fund ist die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) mit 6,92 Prozent Anteil am FondsVolumen. Angesichts der hohen Gewichtung der Finanzbranche finden sich weitere Banken wie die China Construction Bank sowie die Bank of China unter den Top-10 des Fonds. Die Telekombranche wird durch die Aktie von China Mobile vertreten, während es aus der Reihe der IT-Unternehmen die Internetfirma Tencent Holdings unter die zehn größten Einzelpositionen schafft. Für eine breite Diversifikation über die Branchen hinweg sorgen Beteiligungen am chinesischen Ölproduzenten CNOOC sowie Aktien des Computerherstellers Digital China Holdings.

FondsVergleichsindex. Korrelation. Hoch.

Für unsere unabhängige SJB FondsAnalyse haben wir den Allianz China Fund A EUR dem FTSE Xinhua China als Vergleichsindex gegenübergestellt. Die Analyse zeigt, dass beide Elemente einen hohen Grad der Korrelation aufweisen und sich die Kurse gleichläufig bewegen. Über drei Jahre ist die Korrelation mit 0,91 stark ausgeprägt, für ein Jahr geht sie mit 0,84 nur leicht zurück. Dass sich die Performanceentwicklung des Allianz-Fonds weitgehend parallel zum Vergleichsindex vollzieht, demonstriert auch die Kennzahl R². Für drei Jahre liegt sie bei 0,83, über ein Jahr nimmt die Kennziffer einen Wert von 0,70 an. Damit haben sich mittelfristig 17 Prozent der FondsEntwicklung indexunabhängig vollzogen, kurzfristig sind es 30 Prozent. Das Gesamtbild moderater Abweichungen vom gewählten Referenzindex bestätigt auch der Tracking Error. Über drei Jahre beträgt die Spurabweichung des Fonds 6,62 Prozent, auf Jahressicht nimmt sie auf 8,70 Prozent zu. Wie fällt der Vergleich der Volatilitätswerte aus?

FondsRisiko. Schwankungen. Gedämpft.

Der Allianz China Fund weist über drei Jahre mit 17,70 Prozent eine geringere Volatilität als sein Vergleichsindex FTSE Xinhua China auf, der eine Schwankungsbreite von 18,79 Prozent zu verzeichnen hat. Über ein Jahr gelingt es FondsManagerin Chung noch deutlicher, mit den Schwankungen des Fonds unterhalb derjenigen der Benchmark zu bleiben: Hier beträgt die „Vola“ ihres Chinafonds 12,88 Prozent, wohingegen der Referenzindex eine Schwankungsneigung von 18,98 Prozent aufzuweisen hat. Die um mehr als sechs Prozentpunkte geringere Schwankungsbreite zeugt von Chungs erfolgreicher Portfoliodiversifikation und weist zugleich auf ein überdurchschnittlich günstiges Risikoprofil des von ihr gemanagten Fonds hin.

Die attraktive Risikostruktur des Allianz-Fonds zeigt sich auch an dem unter Marktniveau liegenden Beta des Fonds von 0,88 über drei Jahre. Die Zahl weist auf um 12 Prozent geringere Wertschwankungen des Fonds gemessen am Vergleichsindex hin. Für ein Jahr nimmt das Beta einen Wert von 0,62 an und belegt, dass der Fonds nur unterdurchschnittlich auf Marktentwicklungen reagiert. Die Risikokennziffer ist im rollierenden Zwölfmonatsvergleich nur in drei der letzten 36 betrachteten Einzelzeiträume kleiner oder gleich dem Marktrisikofixwert von 1,00 und liegt bei maximal 1,01. Die Intervalle mit günstigeren Beta-Werten sind hingegen in der absoluten Überzahl: 33 Einzelzeiträume weisen ein unter Marktniveau liegendes Beta von zutiefst 0,62 aus. FondsManagerin Chung verwaltet damit einen Chinafonds, der sich durch sein günstiges Risikoprofil und die weit unter Marktniveau liegende Schwankungsanfälligkeit auszeichnet. Hat sie auch bei der Performanceleistung die Nase vorn?

FondsRendite. Alpha. Überzeugend.

Über drei Jahre hat der Allianz China Fund A EUR eine Wertentwicklung von +7,93 Prozent in Euro aufzuweisen – dies entspricht einem Plus von +2,58 Prozent p.a. (Bewertungstag 12.11.2012). Damit konnte der FTSE Xinhua China als Vergleichsindex geschlagen werden, der im selben Zeitraum eine Gesamtrendite von +4,74 Prozent erwirtschaftet. Die über drei Jahre erzielte Rendite p.a. der Benchmark liegt bei +1,55 Prozent. Beim Wechsel auf die kurzfristige Betrachtung wartet der Allianz-Fonds weiterhin mit einem Renditevorsprung auf: Einer Euro-Rendite des Allianz-Fonds von +12,93 Prozent für ein Jahr steht ein Ergebnis von +11,25 Prozent beim Referenzindex gegenüber. Die über beide Zeiträume bessere Performanceleistung des Fonds gegenüber dem breiten chinesischen Markt überzeugt, zumal sie mit günstigeren Volatilitätswerten erreicht wird.

Dass die Aktienauswahl von Fondsmanagerin Chung eine attraktive Mehrrendite generiert, zeigt sich auch am positiven Alpha des Chinafonds, das über drei Jahre bei 0,10 liegt. Für ein Jahr fällt die Renditekennzahl mit einem Wert von 0,44 nochmals attraktiver aus. Der rollierende Zwölfmonatsvergleich über drei Jahre ergibt, dass dem Fonds in der Mehrzahl der Fälle eine bessere Renditeentwicklung als der Benchmark geglückt ist. In 24 der letzten 36 Einzelzeiträume konnte ein positives Alpha bis 1,41 in der Spitze verzeichnet werden, nur 12 Intervalle warten mit negativen Alpha-Werten von -0,78 im Tief auf. Insgesamt bietet der Allianz-Chinafonds eine regelmäßige Outperformance zum FTSE-Vergleichsindex, die zudem mit einer durchweg geringeren Schwankungsintensität erzielt wird – beides ein Beweis der Qualität aktiven FondsManagements.

SJB Fazit. Allianz China Fund.

Chinas neuer Staatspräsident Xi Jinping gilt als wirtschaftsfreundlich, weshalb er nach seinem Amtsantritt für baldige Wachstumsimpulse in der Volksrepublik sorgen sollte. Angesichts dieses positiven Wirtschaftsausblicks und den aktuell günstigen Bewertungen chinesischer Aktien dürfte jetzt der richtige Einstiegszeitpunkt für antizyklische Investoren gekommen sein, die vom fortgesetzten Aufstieg Chinas zur Weltwirtschaftsmacht profitieren wollen. Der Allianz China Fund bietet hierzu die beste Gelegenheit!

Erläuterungen

Alpha

Ist die Kennziffer für die Renditechancen. Sie misst die Mehrrendite, die über der zu erwartenden Rendite des Marktes liegt. Das Alpha beziffert jenen Teil der Rendite, der nicht mit der allgemeinen Marktentwicklung oder höherer Risikobereitschaft zu erklären ist, sondern auf aktiver Titelauswahl und Beispiel: Ein Alpha von 5 zeigt an, dass der Fonds bei einer Nullentwicklung des Index 5 Prozent Mehrrendite erzielt hat, ohne dafür ein höheres Risiko einzugehen.

Beta

Ist die Kennziffer für die Risiken. Sie ist das Resultat eines Risikovergleichs zwischen Fonds und Index. Das Kriterium ist deren Schwankungsintensität (Volatilität). Beim Beta wird dem Index der feste Wert „1“ zugesprochen. Weicht die Volatilität des Fonds um 15 Prozent nach unten ab, ist sein Beta 0,85, weicht er 15 Prozent nach oben ab, ist es 1,15. Ein Wert über 1 spricht gegen den Fonds, ein Wert unter 1 für ihn. Das Beta eines Fonds ist negativ, wenn sich Fonds und Index abwärts bewegen.

Dividendenrendite

Diese Kennzahl misst die Dividende einer Aktie im Verhältnis zum Aktienkurs zum Zeitpunkt der Ausschüttung. Sie wird in Prozent gemessen. Je höher der Wert, desto mehr Erträge in Form der Dividende bekommen die Anteilseigner aus der Unternehmensleistung heraus. Diese Erträge sind unabhängig von der Kursentwicklung an der Börse. Im Gegensatz zum Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV werden hier die Erträge als Maßstab für die Rendite genommen, die tatsächlich den Anteilseignern zugute kommen. Ist der Wert hoch, deutet das auch auf eine Unterbewertung des Unternehmens an der Börse hin, denn wie eine hohe Dividende zeigt, ist die Ertragskraft größer, als der Aktienkurs ausdrückt.

Information Ratio

Um die Qualität des Managements eines bestimmten Fonds besser einschätzen zu können, ist die Information Ratio eine zentrale Kennzahl. Errechnet wird die Information Ratio, indem man die FondsRendite durch das FondsRisiko teilt. Die Rendite wird hierbei mit Alpha gemessen. Das FondsRisiko anhand des Tracking Errors. Je höher dieser Wert ist, desto besser das Management des zu untersuchenden Fonds.

Korrelation

Ist die Kennziffer für die wechselseitige Abhängigkeit zweier Investments. Angegeben wird, wie wahrscheinlich sich die Kursverläufe gegenläufig (Korrelation -1), unabhängig (Korrelation 0) oder gleichläufig (Korrelation +1) verhalten.

Kurs-Buch-Verhältnis (KBV)

Das KBV ist eine Kennzahl für den Substanzwert eines Unternehmens. Es wird errechnet, in dem man den Aktienkurs durch den Buchwert je Aktie teilt. Der Buchwert der Aktiengesellschaft ergibt sich durch den Abzug der Verbindlichkeiten von der Summe der Aktiva. Der Buchwert der Aktie ist das Ergebnis der Teilung des Unternehmensbuchwerts durch die Anzahl der Aktien. Je niedriger der Wert ist, desto preiswerter ist die Aktie. Der Kurs entspricht der Substanz des Buchwerts. Dann hat die Aktie einen „fairen“ Wert.

Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV)

Das KCV ist eine Kennzahl der Liquidität eines Unternehmens. Man erhält es, in dem man den Aktienkurs durch den Cashflow je Aktie teilt. Der Cashflow eines Unternehmens bildet die wirklichen Zahlungsflüsse in einer bestimmten Zeitperiode ab. Sein Wert gibt das Volumen der im Unternehmen für Investitionen und Verbindlichkeiten vorhandenen liquiden Mittel an. Mit dem KCV kann die Entwicklung der Ertragskraft einer Aktiengesellschaft bewertet werden. Dabei gilt eine Aktie als umso preiswerter, je niedriger ihr KCV ist.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Das KGV ist die Kennzahl der Ertragskraft eines Unternehmens. Es wird errechnet, in dem man den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie teilt. Hier gilt: Je niedriger die Kennzahl, desto preiswerter ist die Aktie. Ein niedriges KGV bedeutet an der Börse ein Einstiegssignal in die Aktie. Sie gilt als unterbewertet und hat Aufstiegspotenzial. Liegt ihr KGV über dem Marktdurchschnitt, ist das ein Ausstiegssignal. Sie gilt als überbewertet. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kurs fällt ist hoch.

Diese Kennzahl drückt den Prozentsatz der Bewegungen eines Fonds aus, die durch Bewegungen in seinem Referenzindex erklärt werden können. R² ist das Quadrat der Korrelation. Das heißt, dass maximale R² liegt bei 1. Dies bedeutet, dass 100,0 Prozent der Entwicklung des Fonds durch den Referenzindex bestimmt wird. Ein R² von 0,5 bedeutet, dass 50,0 Prozent der Entwicklung des Fonds das Ergebnis der Entwicklung des Referenzindex ist. Je deutlicher diese Zahl unterhalb von 1 liegt, umso unabhängiger ist der Ertrag des Fonds vom Referenzindex. R² wird genutzt, um die Aussagekraft von Beta zu bestimmen. Je höher das R², desto signifikanter das Beta, weil klar wird, wie sehr eine erhöhte und niedrige Risikokennziffer auf aktivem FondsManagement oder Marktentwicklung basiert.

Sharpe Ratio

Ist die Kennziffer für einen Rendite-Risiko-Vergleich zwischen unterschiedlichen Geldanlagen. Die nach dem Nobelpreisträger William Sharpe benannte Kennziffer misst die durchschnittliche Rendite in Bezug auf das eingegangene Risiko. Dabei wird der Fonds mit dem risikolosen Geldmarkt konfrontiert. Angenommen, die Sharpe Ratio liegt beim Fonds bei 0,40 und beim Index bei 0,30. Dann erwirtschaftet der Fonds mit jedem Risikoschritt ein Drittel mehr Rendite als der im Index dargestellte Markt. Eine negative Zahl bedeutet: Der Fonds ist schlechter als der Geldmarkt.

Tracking Error

Ist die Kennziffer für die Spurabweichung des Fonds vom Index. Sie misst, wie stark die Positionen und ihre Gewichtung im Portfolio des Fonds prozentual von denen des Index abweichen. Je niedriger der Tracking Error, desto stärker orientiert sich der FondsManager am Vergleichsindex. Je höher der Wert ist, desto unabhängiger bewegt sich der FondsManager in seinem Markt.

Value-at-risk (VAR)

Der Begriff bezeichnet ein Risikomaß für die Wahrscheinlichkeit und den Umfang von Verlusten einer bestimmten Risikoposition (z. B. eines Portfolios von Wertpapieren) in einem gegebenen Zeithorizont. Ein VAR von 10 Mio. Euro bei einer Haltedauer von 1 Tag und einer als Konfidenzniveau bezeichneten Eintrittssicherheit von 97,5 Prozent bedeutet, dass der potenzielle Verlust der betrachteten Risikoposition von einem Tag auf den nächsten mit einer Wahrscheinlichkeit von 97,5 Prozent den Betrag von 10 Mio. Euro nicht überschreiten wird. VAR wurde von J.P. Morgan entwickelt und ist heute ein Standardrisikomaß im Finanzsektor.

Autor: SJB FondsSkyline OHG 1989 für Unternehmer und Führungskräfte

Gerd Bennewirtz ist als geschäftsführender Gründungsgesellschafter der SJB FondsSkyline OHG 1989 Herausgeber speziell auf Privatinvestoren zugeschnittener Newsletter. Die täglich, wöchentlich und monatlich erscheinenden Publikationen können gratis angefordert werden unter FondsEcho@sjb.de oder www.sjb.de.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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