08.11.2012 10:41
Bewerten
 (0)

Fondshandel: Trotz Seitwärtsbewegung des Marktes im Oktober steigende Umsätze

Hamburg (www.fondscheck.de) - Trotz abgeschwächter Konjunkturausblicke und der Ratlosigkeit vieler Anleger mit Blick auf die kommenden Monate haben die Umsätze im Fondshandel an der Börse Hamburg im Oktober zugelegt, so die Börse Hamburg.

Anleger hätten Fondsanteile im Wert von rund 85,5 Millionen Euro und damit ein Volumen von rund fünf Millionen Euro mehr gehandelt als im Monat zuvor.

Im Fokus der Anleger hätten erneut Offene Immobilienfonds gestanden, bei denen die Anteilsrücknahme ausgesetzt sei. Unter den zehn umsatzstärksten Fonds im Oktober seien sechs solcher Fonds; unter den Top 20 sei es die Hälfte der Titel. Am meisten gehandelt worden sei einmal mehr der CS Euroreal (CS Euroreal A EUR) - in ihm seien Anteile von mehr als 15 Millionen Euro umgesetzt worden.

Außerdem seien Aktienkäufer im Markt wieder stärker vertreten, habe Niklas Breckling, Makler bei der Wertpapierhandelsbank Schnigge, beobachtet: "Es gibt Anleger, die bei drohender oder bereits bestehender Inflation Aktien kaufen." Zwar befinde sich der Deutsche Aktienindex (DAX) weiter in einer Seitwärtsbewegung. "Aber es wird von den Zentralbanken weiter sehr viel Liquidität in den Markt gepumpt", erläutere Breckling - "das muss irgendwo investiert werden."

Umsatzstark sei neben den Offenen Immobilienfonds so zum Beispiel der Stuttgarter Dividendenfonds gewesen, der an der Börse Hamburg im Oktober als Aktions-Fonds mit geringem Spread von 0,1 Prozent gehandelt worden sei. "Das war für viele Anleger sehr attraktiv", sage Breckling.

Unter den Top-Performern im Oktober seien vor allem Fonds, die in türkische und chinesische Aktien investieren würden. Diese Märkte hätten sich zuletzt besonders positiv entwickelt. So hätten zum Beispiel der RBS MKT ACC.-DJ Tur.Tit.20 Idx (RBS Market Access Dow Jones Turkey Titans 20 Index Fund), der iShares II-iShares MSCI Turkey (iShares MSCI Turkey (DE)) und der ESPA STOCK ISTANBUL (ESPA STOCK ISTANBUL (A)) jeweils rund sieben Prozent an Wert gewonnen.

Bei den China-Fonds würden der ASPOMA China Opportunities Fund der Liechtensteinischen Landesbank (ASPOMA China Opportunities Fund P) und die Indexfonds auf den FTSE China 25 von db x-trackers (db x-trackers FTSE China 25 ETF 1C) und iShares (iShares FTSE China 25 (DE)) hervorstechen - sie würden die nach Marktkapitalisierung größten chinesischen Werte im Index nachbilden und hätten jeweils um rund sechs Prozent zugelegt.

Performance-Spitzenreiter sei allerdings der Sauren Global Hedgefonds Opportunities (Sauren Global Hedgefonds Opportunities A) - ein Dach-Hedgefonds gewesen, der flexibel in Fonds mit alternativer Anlagestrategie investiere - er habe um neun Prozent zulegen können.

Bei vielen Investoren habe Breckling zuletzt dennoch eine "abwartende Haltung" ausgemacht: "Man weiß nicht wo die Reise hingehen soll. Also macht man im Zweifel lieber gar nichts", analysiere er. Hintergrund seien die ungelösten Schuldenproblematiken in vielen Ländern Europas, gedämpfte Konjunkturausblicke und vielfach schwächere Unternehmenszahlen. Die Ungewissheit über den Ausgang der US-Wahl habe im Vorwege sicher auch zur abwartenden Haltung beigetragen.

Die Chancen auf eine Jahresendrally seien ihm zufolge ungewiss - möglich sei sogar ein Rückfall auf unter 7.000 Punkte im DAX, falls gute Unternehmensnachrichten ausbleiben würden. (08.11.2012/fc/a/f)

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow Jones schließt etwas leichter -- E.ON will Milliarden am Anleihemarkt aufnehmen -- Ströer erhöht Dividende stärker als erwartet -- Lufthansa, Apple im Fokus

Commerzbank will wohl Wertpapierabwicklung auslagern. Samsung könnte Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 wieder zurückbringen. Audi muss Produktion teilweise einstellen. Überwiegend positive Analystenkommentare stützen Snap-Aktie. Infineon-Aktie verliert weniger als DAX dank Analystenlob. Cum-Cum-Geschäfte: Auch Volksbanken und Sparkassen unter Verdacht.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

Hier macht Arbeiten Spaß
Die besten Arbeitgeber weltweit
KW 12: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 12: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Der bayerische Handelsverband rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Lebensmittelverkäufe über das Internet. Wäre das auch was für Sie?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BayerBAY001
CommerzbankCBK100
Allianz840400
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
Nordex AGA0D655
Infineon Technologies AG623100
BASFBASF11
SAP SE716460
Siemens AG723610
BMW AG519000