04.02.2013 11:08

Senden

Fondsmarkt: Die große Rotation in Aktien steht an


Baltimore (www.fondscheck.de) - Natürlich reichen ein paar Wochen an Daten im erst angelaufenen Jahr 2013 nicht aus, aber die schon vielfach vorhergesagte "große Rotation" raus aus Anleihen und rein in Aktien scheint auf den Weg gebracht, zu sein, so die Experten von Legg Mason.

In den vergangenen vier Jahren seien insgesamt 1,1 Billionen US-Dollar in US-Kommunalanleihen und steuerpflichtigen Anleihen geflossen, während 320 Milliarden US-Dollar aus US-Aktienfonds abgeflossen seien.

Diese Veränderungen hätten dazu geführt, dass der generelle Anlagemix in Fonds nun anders aussehe als noch vor der Finanzkrise. In der Dekade 1997 bis 2007 seien auf US-Aktienfonds rund 53 Prozent der angelegten Gelder in Fonds entfallen. Auf US-Kommunalanleihen und amerikanische steuerpflichtige Anleihen seien zusammengerechnet aber nur 15 Prozent entfallen. Ende November 2012 sehe dieser Anlagemix ganz anders aus - nur 45,5 Prozent in US-Aktienfonds aber 26,5 Prozent in Anleihen.

Während viele Anleger auf der Suche nach Rendite bereits ans obere Ende des Risikospektrums bei Anleihen gegangen seien, erscheine eine Umschichtung in Richtung Aktien der nächste natürliche Schritt zu sein.

Mit Renditen auf den heutigen Niveaus sei es nicht verwunderlich, dass eine Kapitalwertsteigerung dieses Jahr schwieriger sein werde, als in der Vergangenheit. Sogar Verluste in einigen Sektoren seien nicht auszuschließen, wenn die Renditen auf niedrigstem Niveau seien und Zinsen wieder ansteigen würden.

"Dies bedeutet keineswegs, dass Anleger aus Anleihen flüchten sollten, aber es deutet auf einen Aufschwung bei US-Aktien hin, wenn die Zinsen leicht ansteigen und Anleihenpreise fallen", kommentiere Klaus Dahmann, Head of Sales für Deutschland und Österreich. (04.02.2013/fc/a/f)

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Fondsfinder

Fondsname:
KAG:
Fondsart:
 
Ausgabeaufschlag:
Mindestalter:
Jahresperformance:
Volumen:
S&P Rating:
Fondsnote:
Sortieren nach:
Suchen

ANZEIGE

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen

Anzeige