FONDSSPECIAL
Fonds und Nachhaltigkeit

Herr Zimmermann, Sie investieren mit dem Pioneer Funds - Global Ecology breit gestreut in Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften und umweltfreundliche Produkte produzieren.
Welche Trends aus dem Bereich Nachhaltigkeit finden Sie momentan besonders spannend?
Zukunftsträchtig ist auf jeden Fall das Thema nachhaltiger Verkehr, also Elektromobilität, Hybridantrieb und öffentlicher Nahverkehr. Auch im Bereich Energieeffizienz wird in den nächsten Jahren viel passieren.
Allerdings sind sowohl der Bereich Energieeffizienz als auch die E-Mobilität abhängig von staatlichen Subventionen. Aufgrund der desolaten Situation der Staatshaushalte muss man das also als langfristiges Investment betrachten.
Welche weiteren Themen verfolgen Sie als Manager eines Nachhaltigkeitsfonds mit besonderem Interesse?
Da immer mehr Menschen mit immer weniger Wasser auskommen müssen, gewinnt das Thema Wasserversorgung zunehmend an Bedeutung. Profiteure davon sind Firmen, die sich Wasseraufbereitung und Bewässerungstechnik beschäftigen wie der britische Wasserversorger United Utilities.
Und wie sieht es mit Erneuerbaren Energien aus?
Da es vielen Wind- und Solarunternehmen wirtschaftlich nicht so gut aussieht, haben wir den Anteil in unserem Portfolio reduziert. Aber es gibt durchaus attraktive Werte wie Yingli und Trina Solar. Beides sind chinesische Solarmodulproduzenten – die Chinesen sind derzeit Markt- und Kostenführer bei Solarenergie.
Sie haben mit Linde und Henkel auch Titel im Portfolio, die man nicht unbedingt mit Nachhaltigkeit verbindet.
Linde beispielsweise betreibt Wasserstoff-Tankstellen. Aber wir investieren auch in Unternehmen, die sich firmenintern im Bereich Nachhaltigkeit engagieren, also sich zum Beispiel durch sozial verantwortliche Mitarbeiterführung oder einen geringen CO2-Austoß auszeichnen.
Gibt es denn Branchen, in die Sie gar nicht investieren?
Unser nachhaltiger Ansatz verbietet uns, in Firmen anzulegen, die ihr Geld mit Rüstung, Tabak, Alkohol, Glücksspiel oder Pornographie verdienen oder die Menschen- und Arbeitsrechte verletzen. Darüber hinaus meide ich derzeit Bankentitel, dies allerdings aus Gründen der geringen Gewinnerwartungen in diesem Sektor.
Also spielen klassische Investmentkriterien auch eine Rolle?
Ja natürlich. Nachdem wir in Zusammenarbeit mit den Research-Agenturen oekom research und E.Capital Partners die Titel nach ethischen, sozialen und ökologischen Aspekten gescreent haben, werden potenzielle Kaufkandidaten einer ausführlichen Fundamentalanalyse unterzogen. Schließlich wollen wir auch eine attraktive Rendite erwirtschaften.
Für weitere Informationen bitte hier klicken...
Zukunftsträchtig ist auf jeden Fall das Thema nachhaltiger Verkehr, also Elektromobilität, Hybridantrieb und öffentlicher Nahverkehr. Auch im Bereich Energieeffizienz wird in den nächsten Jahren viel passieren.
Allerdings sind sowohl der Bereich Energieeffizienz als auch die E-Mobilität abhängig von staatlichen Subventionen. Aufgrund der desolaten Situation der Staatshaushalte muss man das also als langfristiges Investment betrachten.
Welche weiteren Themen verfolgen Sie als Manager eines Nachhaltigkeitsfonds mit besonderem Interesse?
Da immer mehr Menschen mit immer weniger Wasser auskommen müssen, gewinnt das Thema Wasserversorgung zunehmend an Bedeutung. Profiteure davon sind Firmen, die sich Wasseraufbereitung und Bewässerungstechnik beschäftigen wie der britische Wasserversorger United Utilities.
Und wie sieht es mit Erneuerbaren Energien aus?
Da es vielen Wind- und Solarunternehmen wirtschaftlich nicht so gut aussieht, haben wir den Anteil in unserem Portfolio reduziert. Aber es gibt durchaus attraktive Werte wie Yingli und Trina Solar. Beides sind chinesische Solarmodulproduzenten – die Chinesen sind derzeit Markt- und Kostenführer bei Solarenergie.
Sie haben mit Linde und Henkel auch Titel im Portfolio, die man nicht unbedingt mit Nachhaltigkeit verbindet.
Linde beispielsweise betreibt Wasserstoff-Tankstellen. Aber wir investieren auch in Unternehmen, die sich firmenintern im Bereich Nachhaltigkeit engagieren, also sich zum Beispiel durch sozial verantwortliche Mitarbeiterführung oder einen geringen CO2-Austoß auszeichnen.
Gibt es denn Branchen, in die Sie gar nicht investieren?
Unser nachhaltiger Ansatz verbietet uns, in Firmen anzulegen, die ihr Geld mit Rüstung, Tabak, Alkohol, Glücksspiel oder Pornographie verdienen oder die Menschen- und Arbeitsrechte verletzen. Darüber hinaus meide ich derzeit Bankentitel, dies allerdings aus Gründen der geringen Gewinnerwartungen in diesem Sektor.
Also spielen klassische Investmentkriterien auch eine Rolle?
Ja natürlich. Nachdem wir in Zusammenarbeit mit den Research-Agenturen oekom research und E.Capital Partners die Titel nach ethischen, sozialen und ökologischen Aspekten gescreent haben, werden potenzielle Kaufkandidaten einer ausführlichen Fundamentalanalyse unterzogen. Schließlich wollen wir auch eine attraktive Rendite erwirtschaften.
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