22.01.2013 15:13
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GAMAX Maxi-Fonds Asien International: China bleibt Motor der Weltwirtschaft

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Nach den Worten von Dr. Jens Ehrhardt hat der Aufschwung in China Substanz, so die Experten der GAMAX Management AG.

Die dortige Binnenwirtschaft wachse dank zweistelliger Lohnsteigerungen. "Der Konsum legte zuletzt um mehr als 14 Prozent zu. Hinzu kommen die um rund 20 Prozent steigenden Gewinne der chinesischen Industrie", begründe Dr. Ehrhardt seinen Optimismus für die größte asiatische Volkswirtschaft.

Dr. Ehrhardt weise auf das Nachholpotenzial chinesischer Aktien hin. Diese hätten seit dem vergangenen Spätherbst erst um etwa ein Viertel zugelegt und seien noch immer sehr günstig bewertet. Die zuvor beobachtete jahrelange Börsenschwäche im Reich der Mitte lasse sich zu einem guten Teil auf die Vielzahl von Kapitalerhöhungen und Börsengängen zurückführen. Diese Emissionsflut habe mittlerweile jedoch deutlich nachgelassen.

Da die internationale Finanzgemeinde in China stark unterinvestiert sei, könne sich der dortige Aktienmarkt durchaus ähnlich gut entwickeln wie zuletzt die westlichen Börsen. Aktuell wirke noch bremsend, dass China positive Realzinsen aufweise. Bei der Mehrzahl der wichtigsten Industriestaaten sei der Realzins dagegen in negatives Terrain abgerutscht. Längerfristig halte der erfahrene Portfoliomanager China sogar für aussichtsreicher als Nordamerika oder Europa. Die DJE Kapital AG zeichne unter anderem verantwortlich für das Portfoliomanagement des GAMAX Funds Maxi-Fonds Asien International (GAMAX Funds Maxi-Fonds Asien International A).

Die Aktienmärkte der westlichen Industriestaaten würden nach Einschätzung des Portfoliomanagers weiterhin durch die großzügige Geldpolitik der Notenbanken angetrieben. Diese hätten die monetären Schleusen zuletzt noch weiter geöffnet. Die US-Notenbank FED habe ihr Ankaufvolumen für Staatsanleihen und Hypothekenpapiere auf 85 Mrd. USD monatlich ausgeweitet. Japan pumpe insgesamt dreistellige Milliardenbeträge ins Geldsystem und schwäche nun auch den JPY.

Die Gesundung der hoch verschuldeten europäischen Staaten werde sich nach Ansicht des Investmentstrategen noch weiter hinziehen. Zwar könne die von negativen Realzinsen getriebene Erholungsrally an den südeuropäischen Aktienmärkten noch Monate anhalten. Die Hausse stehe aber auf einer wackeligen Basis; Fundamentaldaten und Börsenkurse hätten sich immer weiter voneinander entfernt. Auch habe der Euro in den vergangenen Wochen kräftig zugelegt, was die Exportwirtschaft der bedrängten Volkswirtschaften belaste.

Dr. Ehrhardt sehe einen Zusammenhang zwischen der aktuellen Stärke des Euro und der Rezession in Südeuropa. "Diese Länder sind inzwischen so wirtschaftsschwach, dass sie immer weniger Geld für Importe haben. Entsprechend verbessert sich das Verhältnis von Exporten zu Importen, was zu Handelsbilanzüberschüssen führt." Dies stärke natürlich die Gemeinschaftswährung, die durchaus noch weiter zulegen könne.

Vom aktuellen Trend an den Devisenmärkten profitiere nicht nur Japan, sondern auch Nordamerika. "US-Präsident Obama will den Export in den nächsten Jahren verdoppeln. Dies geht aber nur über einen schwachen USD", so Dr. Ehrhardt. 2013 sollten Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen den Aufschwung in den USA dennoch erst einmal bremsen. Der Portfoliomanager erwarte, dass die Vereinigten Staaten ihr Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr lediglich um gut ein Prozent steigern könnten.

Neben den bescheidenen Wachstumsraten in den Industriestaaten dürften die äußerst niedrigen Renditen an den Anleihemärkten ein Thema bleiben. Dr. Ehrhardt halte daher neben asiatischen Titeln dividendenstarke Aktien für besonders chancenreich. Eine kräftige Erholung traue der Investmentstratege auch den Finanzaktien zu. Speziell die Anteilsscheine von Fondsgesellschaften könnten davon profitieren, dass die Aktie als Anlageklasse zunehmend wiederentdeckt werde. (22.01.2013/fc/a/f)

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