Geldmarktfonds mit Pfiff
Am Geldmarkt ist für Anleger derzeit nicht viel zu holen. Er bringt aktuell knapp ein Prozent. Daher sind Geldmarktkonzepte gefragt, die höhere Erträge versprechen, aber gleichzeitig nicht sehr viel riskanter sind. Solch ein Konzept hat Rüdiger Brauel (Foto), der ehemalige Rentenchef von Union Investment, ausgetüftelt. Sein Ziel beim RB MasterConcept AMI: 150 Basispunkte mehr zu erwirtschaften als der eb. rexx Money Market Index. Für Sicherheit sorgen in Brauels jüngstem Kind kurzlaufende Anleihen aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden: "Dabei kaufen wir nur Papiere mit einem ausstehenden Mindestvolumen von einer Milliarde Euro. So ist gewährleistet, dass sich die Papiere jederzeit verkaufen lassen."
Für den Renditekick sorgt ein neuronales Netz, dass dem Rentenexperten Ein- und Ausstiegspunkte für Engagements beim Bund-Future signalisiert. "Dabei können wir zu 100 Prozent long oder short gehen", sagt der Manager. Das neuronale Netz hat Brauel über die letzten 20 Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Es berücksichtigt Parameter wie die aktuelle Entwicklung an den europäischen Aktien-, Renten- und Währungsmärkten, die globalen Risikoneigung und weitere ausgewählte Stimmungsindikatoren.
Das Modell hat Brauel seit November 2007 erfolgreich im Einsatz. Für die Futures-Engagements hat er jeweils am Jahresanfang zwei Prozent des Fondsvermögens zur Verfügung. Das bedeutet: Das Risiko ist sehr eingeschränkt. Solange der Geldmarkt indes weniger hergibt als diese zwei Prozent, drohen dem Fonds schlimmstenfalls auf Jahressicht geringfügige Verluste.
Fazit: Rüdiger Brauel ist ein erfahrener Rentenmanager. Sein Konzept sieht vielversprechend aus und das Verlustrisiko ist durch den Verzicht auf risikoreiche Papiere begrenzt. Mit diesem Konzept sollten höhere Renditen als am Geldmarkt drin sein.
Fondsdaten
ISIN: DE 000 A0Q 8HD 8
Ausgabeaufschlag: 0,0 %
Verwaltungsgebühr: 0,45 %
Kontakt: www.starportfolio.de
Für den Renditekick sorgt ein neuronales Netz, dass dem Rentenexperten Ein- und Ausstiegspunkte für Engagements beim Bund-Future signalisiert. "Dabei können wir zu 100 Prozent long oder short gehen", sagt der Manager. Das neuronale Netz hat Brauel über die letzten 20 Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Es berücksichtigt Parameter wie die aktuelle Entwicklung an den europäischen Aktien-, Renten- und Währungsmärkten, die globalen Risikoneigung und weitere ausgewählte Stimmungsindikatoren.
Das Modell hat Brauel seit November 2007 erfolgreich im Einsatz. Für die Futures-Engagements hat er jeweils am Jahresanfang zwei Prozent des Fondsvermögens zur Verfügung. Das bedeutet: Das Risiko ist sehr eingeschränkt. Solange der Geldmarkt indes weniger hergibt als diese zwei Prozent, drohen dem Fonds schlimmstenfalls auf Jahressicht geringfügige Verluste.
Fazit: Rüdiger Brauel ist ein erfahrener Rentenmanager. Sein Konzept sieht vielversprechend aus und das Verlustrisiko ist durch den Verzicht auf risikoreiche Papiere begrenzt. Mit diesem Konzept sollten höhere Renditen als am Geldmarkt drin sein.
Fondsdaten
ISIN: DE 000 A0Q 8HD 8
Ausgabeaufschlag: 0,0 %
Verwaltungsgebühr: 0,45 %
Kontakt: www.starportfolio.de


