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29.09.2008 11:29

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Gunnar Heinsohn: US-Häusermarkt steht vor Langfrist-Boom


Der amerikanische Häusermarkt hat das Zeug zum Bullenmarkt. Eine verrückte These? Nicht für den Ökonomen Gunnar Heinsohn. Wie er argumentiert.

Langfristig stützt wachsende US-Bevölkerung den Häusermarkt

Die USA stecken in der Finanzkrise. Schuld am Schlamassel ist der US-Häusermarkt. Weil dort die Preise fallen, gerät das Finanzsystem ins Wanken. Etliche US-Kritiker verfassen daher Abgesänge auf die ökonomische Vorherrschaft der USA.

Gunnar Heinsohn sieht in der US-Wirtschaft dagegen einen langfristigen Gewinner. Heinsohn ist Ökonom und Soziologe an der Universität Bremen. Sein Spezialgebiet ist die Demographie. Und da sieht er die USA im Vorteil.

"Zwischen 2010 und 2050 werden die Vereinigten Staaten etwa 130 Millionen zusätzliche Einwohner gewinnen und dabei insgesamt von 310 auf 440 Millionen Menschen zulegen", erklärt Heinsohn.

Seine Schlussfolgerung: "Bei momentan drei Menschen je amerikanischem Haushalt werden in den nächsten 40 Jahren knapp 45 Millionen zusätzliche Häuser und Wohnungen nachgefragt werden." Den USA steht auf Dauer also ein Bauboom sowie eine hohe Nachfrage nach Wohnraum bevor.


Links zu Gunnar Heinsohn:

www.fb11.uni-bremen.de/sixcms/detail.php?id=232

http://de.wikipedia.org/wiki/Gunnar_Heinsohn

www.single-generation.de/demografie/gunnar_heinsohn.htm

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