26.08.2013 08:41
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HANSAsmart Select E-Fonds: Anlagetipp der Woche

München (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Euro fondsxpress" empfehlen den HANSAsmart Select E-Fonds (HANSAsmart Select E Class A) als Anlagetipp der Woche.

Philipp van Hove arbeite seit dem Jahr 2008 für Hansainvest. Sein Schwerpunkt liege auf quantitativem und fundamentalem Management. Seit Oktober 2012 sei er Teamleiter Aktienselektion bei Hansainvest.

Schwankungen von Aktien würden Anleger nur dann stören, wenn sie in die falsche Richtung gehen würden - also nach unten. Schwankungen nach oben seien höchst willkommen. Daher habe sich Hansainvest darangemacht, die Schwankungen nach unten beim HANSAsmart Select E zu minimieren. Die Hanseaten hätten sich als Risikomaß den "Value at Risk" (VaR) ausgeguckt. Diese Kennzahl werde seit Mitte der 90er-Jahre in vielen Bereichen der Bankenwelt eingesetzt. Was verstehe man darunter?

"Der Value at Risk sagt uns, welchen Verlust wir mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent im nächsten Monat nicht überschreiten sollten", erkläre van Hove. Diese VaR-Kennziffer spiele dann bei der Portfoliokonstruktion die entscheidende Rolle. Ein eigens für den Hansainvest-Fonds entwickeltes Modell, messe für jede Aktie das Risikoprofil und die Korrelationen. Aus den dann noch etwa 150 infrage kommenden Euroaktien stelle van Hove ein 30 bis 50 Titel umfassendes Portfolio zusammen, das ein möglichst geringes Verlustrisiko aufweise.

Die Auswahl erfolge dabei rein quantitativ und werde einmal pro Monat neu ausbalanciert. "Dies bietet den Vorteil, dass nicht auf jede Nachricht reagiert werden muss, das sorgt für eine Stabilität im Investmentprozess", erkläre van Hove. Auf diese Weise sei er in der Lage, das Risiko des Fonds im Durchschnitt um circa 40 bis 50 Prozent gegenüber dem EURO STOXX zu reduzieren. Diese Erkenntnisse würden auf Daten eines Spezialfonds basieren, der seit 2010 nach diesem Konzept gemanagt werde.

Inzwischen würden von HANSAINVEST 600 Millionen €uro nach dem Smart Select-Konzept verwaltet. Dabei werde in die Regionen "Eurozone" und "Global" unterteilt. Der Clou sei nicht nur die Risikoreduktion, sondern das Verhalten in Bullen- und Bärenmärkten. Denn in der Vergangenheit habe man mit diesem Konzept in positiven Monatsphasen durchschnittlich 63 Prozent der Aufwärtsbewegung mitnehmen können.

In negativen Monaten sei durchschnittlich jedoch nur zu 31 Prozent partizipiert worden. Die erste Bewährungsprobe habe das System denn auch gut gemeistert. Im schwierigen Jahr 2011 habe van Hove beispielsweise nur rund 1,5 Prozent verloren, während Euroaktien um mehr als 15 Prozent nachgegeben hätten. "Und das bei einer permanenten Vollinvestition in Aktien", betone van Hove.

Im Fonds würden sich derzeit viele nichtzyklische Konsumgüter befinden. Darunter verstehe man Unternehmen, die Dinge des täglichen Bedarfs herstellen würden. Hinzu würden die defensiven Bereiche Gesundheit, Versorger und Grundstoffe kommen. Auch Industriewerte hätten derzeit ein hohes Gewicht. Topwert mit 3,7 Prozent sei derzeit der größte niederländische Kabelnetzbetreiber, Ziggo. Die Gewichtungen der Titel würden zwischen 0,25 und maximal fünf Prozent variieren.

Das Rendite-Risiko-Profil sei für einen Aktienfonds ausgezeichnet. Auf Zwölf-Monats-Sicht betrage die Rendite knapp 19 Prozent, die Volatilität liege bei gut sieben Prozent.

Wer ohne Währungsrisiken in einen risikooptimierten Aktienfonds investieren möchte, kommt am HANSAsmart Select E kaum vorbei, so die Experten von "Euro fondsxpress". Ein gutes Konzept, das bislang tadellos funktioniere und einigermaßen fair gepreist sei. (Ausgabe 34 vom 23.08.2013) (26.08.2013/fc/a/f)

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