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20.05.2011 14:21

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High Yield-Fonds jetzt Gewinne mitnehmen


Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Fuchsbriefe" empfehlen bei High Yield-Fonds jetzt Gewinne mitzunehmen.

High Yield-Fonds würden in hochverzinste Anleihen von Unternehmen mit niedrigem Bonitätsrating investieren und mit hohen Renditen glänzen. Die erfolgreichsten dieser Junkbond-Fonds, wie sie auch genannt würden, würden auf Sicht von zwölf Monaten Wertsteigerungen von 10 bis 19% aufweisen.

Da momentan allerdings Uneinigkeit darüber herrsche, wie sich die Konkursanfälligkeit von Junkbonds zukünftig entwickeln werde, würden die Experten investierten Anlegern raten, bereits gemachte Gewinne jetzt abzuschöpfen - allein schon deshalb, um den Depotanteil der risikoreichen Hochzinsanleihen auf ein Niveau zurückzuführen, das dem ursprünglichen Risikoprofil entspreche.

Unabhängig davon würden die Experten aber auch damit rechnen, dass sich der Zinsvorsprung der Hochzinsanleihen gegenüber Industrieanleihen angesichts der positiven Konjunkturentwicklung zwar verringern werde, die damit verbundenen Kurssteigerungen sowie das sinkende Kreditausfallrisiko den Zinsverlust jedoch mehr als ausgleichen dürften.

Anleger, die also jetzt noch einsteigen oder umschichten wollen, sollten auf möglichst breit diversifizierte Fonds setzen, die in Euro-Papiere investieren, so die Experten. Überdurchschnittliche Wertsteigerungen würden bspw. den Sparinvest - High Yield Value Bonds EUR R auszeichnen, dessen Schwerpunkte unterbewerte Junkbonds aus Norwegen (20%), den Niederlanden (11%), Großbritannien (10%) sowie den USA (8%) bilden würden. Beim ebenfalls erfolgreichen Fidelity Funds - European High Yield Fund A (Fidelity Funds - European High Yield Fund A (EUR)) werde in Junkbonds von Unternehmen investiert, die ihren Hauptsitz in West-, Mittel- oder Osteuropa einschließlich Russland hätten oder dort einen überwiegenden Teil ihrer Geschäftstätigkeit ausüben würden.

Den Pictet - EUR High Yield-P würden die Experten bereits seit Jahren zu ihren Favoriten zählen. Investiert werde bevorzugt in auf Euro lautende, hochverzinsliche Unternehmensanleihen zweitklassiger internationaler Schuldner, die ein Rating von B- oder schlechter hätten.

Die Experten von "Fuchsbriefe" halten High Yield-Fonds weiterhin für eine chancenreiche Anlage. Sie würden empfehlen, den Depotanteil auf höchstens 10% zu begrenzen und Gewinne immer wieder abzuschöpfen. (Ausgabe 21 vom 19.05.2011) (20.05.2011/fc/a/f)

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