08.01.2013 15:36
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ISP International Stock Picking Fund blickt auf ein sehr erfreuliches Jahr zurück

Berlin (www.fondscheck.de) - Der ISP International Stock Picking Fund investiert weltweit in Aktien, die nach einer langfristig orientierten Analyse der Fundamentaldaten ausgewählt werden, wobei der Schwerpunkt auf Unternehmen mit herausragender Marktstellung, erfahrenem Management, soliden Bilanzen und sehr guten Wachstumsperspektiven liegt, so die Experten der F&V Vermögensverwaltung.

Der ISP International Stock Picking Fund blicke auf ein sehr erfreuliches Jahr zurück. Der Wert der Anteile sei seit Anfang 2012 um 27,3% gestiegen, der MSCI Weltaktienindex verbuche seitdem in Euro gerechnet ein Plus von 14,6%, in Landeswährungen von 15,8%. Der ISP International Stock Picking Fund sei mit dem Jahresergebnis 2012 unter den besten weltweit anlegenden Aktienfonds, die in Deutschland zum Vertrieb zugelassen seien. Dies finde seinen Niederschlag in diversen Jahresranglisten: In der Auswertung der Zeitschrift "Der Fonds" vom 7. Dezember finde er sich an erster Stelle. Auch "Das Investment" nenne in der Ausgabe vom Januar den ISP International Stock Picking Fund als Spitzenreiter in der Kategorie "Aktienfonds Global".

2012 sei ein gutes Aktienjahr gewesen. In allen Weltregionen hätten ordentliche Gewinne erzielt werden können, nur der fallende Wert des Yen habe die Anlage in Japan für Euro-Investoren weniger attraktiv gemacht. Dieses Ergebnis stehe im Widerspruch zu vielen Prognosen, die am Jahresanfang erstellt worden seien. Die herausragende Anlagekategorie im letzten Jahr seien die deutschen Indices Dax und MDAX gewesen. Diese hätten sich mit +29,1% (+24,4% ohne Dividenden) bzw. +33,9% besser entwickelt als jeder andere Index weltweit. Damit sei die vollkommen übertriebene "Bestrafung" deutscher Aktien für die Finanzkrise aus dem Vorjahr rückgängig gemacht worden.

Viele deutsche Unternehmen seien extrem wettbewerbsfähig, würden in ihren Märkten dominieren und seien in den wichtigsten Wachstumsregionen gut repräsentiert. Dabei seien es weniger die glitzernden Markennamen der Technologiebranche und der Konsumgüterindustrie - diese würden sich noch immer am ehesten in den USA finden. Es seien vielmehr hochprofitable Nischen, in denen sich oftmals kleine und mittelgroße Unternehmen bewegen würden und für die Kunden unverzichtbar gemacht hätten.

Mit einer sehr optimistischen Positionierung hätten sich die Experten am Jahresanfang angesichts der Finanzkrise in Europa klar in der Minderheit befunden. Das zurückliegende Jahr habe sie in dieser Einschätzung, wie auch in der strategischen Ausrichtung des Fonds, bestätigt. Die von ihnen erwartete Eindämmung der Eurokrise habe sich eingestellt, 2012 sei wieder ein richtiges Aktienjahr gewesen. Kursgewinne bzw. -Verluste hätten sich aus der Unternehmensentwicklung ergeben, politische Störfeuer hätten nur kurzfristig gewirkt.

Es habe sich also im Jahresverlauf gelohnt, nicht zu sehr der Tagespolitik und Konjunkturprognosen zu folgen, sondern eher ruhig zu bleiben und im Zweifel gar nichts am Portfolio zu ändern. Die Zeit sei für die Unternehmensanalyse besser verwendet gewesen. Der ISP habe sich bei der Aktienauswahl auf deutsche und europäische Qualitätsaktien konzentriert. Die erfolgreichsten Investitionen des Jahres 2012 würden sich denn auch ausschließlich in diesen Kategorien finden.

Beim Blick voraus gebe es handfeste Gründe, auch nach dem guten Jahr 2012 ein Plädoyer für die Aktie zu halten. Da wären zum ersten die Bilanzen der Unternehmen, die viel besser seien als die der Staaten. Die Aktienbewertungen seien günstig, so seien beispielsweise die Dividendenrenditen von vielen DAX- und MDAX-Werten mehr als doppelt so hoch wie die Renditen der Bundesanleihen. Institutionelle Anleger, wie Versicherungen und Pensionskassen, aber auch Privatanleger seien unterinvestiert in Aktien, gleichzeitig seien aber die Alternativen wenig rentabel.

Das Bevölkerungswachstum in den asiatischen Ländern werde am besten über Exportweltmarktführer gespielt. Die Konjunkturaussichten seien derweil gut. In den USA scheine der Wachstumsmotor anzuspringen, die chinesische Regierung tue alles, die Wirtschaft zu beleben und selbst in Europa gebe es vermehrt positive Signale.

Es könnte sich also als ein großes Risiko herausstellen, im Jahr 2013 nicht in Aktien investiert zu sein. Der ISP behalte seinen Fokus auf deutsche und europäische Aktien zunächst bei, habe allerdings einige Gewinne bei besonders erfolgreichen Positionen mitgenommen und dafür andere attraktive Titel aufgestockt.

Der ISP International Stock Picking Fund eignet sich für langfristige Anleger, so die Experten der F&V Vermögensverwaltung. Da bei Aktieninvestments stärkere Rückschläge nie auszuschließen seien, sollte der Anlagehorizont mindestens fünf Jahre betragen. (08.01.2013/fc/a/f)

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