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07.02.2012 13:12

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InvestorNews 02/2012: Asiens Immobilienmärkte bleiben attraktiv


Die meisten Investoren wollen in Asien investiert sein und legen Wert auf eine angemessene Ausschüttungsrendite.

Körfgen`s corner
Die konservative Wachstumsstory

Diese zwei vormals völlig getrennt betrachteten Interessen werden bei Anlagen in asiatische REITs erstmals und nachhaltig vereint.

Die Ausschüttungsrendite erhält durch REITs eine zusätzliche Sicherheit und Transparenz, weil die börsengelisteten Immobiliengesellschaften mindestens 90 Prozent ihrer Gewinne ausschütten müssen.

Hohe Ausschüttungsrenditen
Die Vorteile von REITs sind mannigfaltig, ihre Risiken bestehen vor allem darin, dass sich die Immobilieninvestoren hier die vermeintliche Assetklasse Aktien ins Portfolio holen. Mit einer Bruttorendite von derzeit über 7 Prozent auf das eingesetzte Kapital verfügen asiatische REITs aber über eine Art Risikopuffer. Bei fallenden Kursen steigt die Rendite weiter.

Asiatische REITs weisen eine positive Korrelation von 0,5 zum allgemeinen Aktienmarkt auf. Sie sind Aktien und werden täglich notiert, aber durch die Immobilienkomponente weisen sie genug Eigenheiten auf, um eine sinnvolle Diversifizierung fürs Portfolio darzustellen. Selbst im Vergleich zu deutschen Standardwerten sind sie eine risikominimierende Ergänzung. Hinsichtlich ihrer Immobilienbestände sind REITs eine konservative Wahl, weil grundsätzlich in reine Bestandshalter investiert wird. Qualitativ hochwertige Gesellschaften sollten im Fokus stehen, die mit attraktiven Beständen, gutem Management und niedriger Verschuldung hervorstechen.

Standards wie in Europa oder den USA
Der REITs-Markt in Asien ist mit über 130 Werten schon sehr gut entwickelt – Tendenz steigend. Zählt man Australien hinzu, was in jedem Fall sinnvoll ist, sind es rund 180 Titel. Der asiatische Markt ist völlig vergleichbar mit den REITs-Märkten in Europa und Amerika. Einige wenige Länder wie Japan haben jedoch auf eine Begrenzung der Verschuldungsquote verzichtet, was für uns oftmals eine selbstgesetzte Hürde beim Investieren darstellt.

Der asiatische REITs-Markt wächst, weil zum einen die Immobilienmärkte an Bedeutung gewinnen und zum anderen die Möglichkeiten der Kapitalmärkte stärker genutzt werden. Asiatische REITs sind die konservative Wahl, sich schon mit geringen Beträgen an dieser Wachstumsstory schlechthin zu beteiligen.

Der Marktbericht
Aktien: Rückkehr zur Realwirtschaft

Die deutschen Aktien haben im Januar einen sehr guten Jahresauftakt hingelegt, der auch für den Rest des Jahres optimistisch stimmt. Das Kurstief von 2011 war unbegründet. Die Aktienmärkte nehmen 10 von 4 Rezessionen vorweg, heißt es ironisch auf dem Börsenparkett. Konjunkturelle Dellen in einigen Ländern Südeuropas sind regional begrenzt.

Ängste vor einer aus der Staatsschuldenkrise resultierenden Kreditklemme in der Eurozone oder vor Dominoeffekten, sollte eine Bank in eine Schieflage geraten, sind begründet. Allerdings ließe sich ein solches Szenario – den politischen Willen vorausgesetzt – abwenden. Staatliche Sparprogramme werden Konzerne mit Infrastrukturausrichtung wie Siemens oder Gesellschaften, deren Absatzmärkte sich auf Südeuropa konzentrieren, belasten.

In Deutschland brummt die reale Wirtschaft. Die Beschäftigungsquote steigt, der Konsum läuft und Unternehmen melden gute Geschäftsergebnisse. In einigen Fällen ist die Lage sogar besser, als es die konservativen Bilanzen zeigen.

Trotz des geplanten Facebook-Börsengangs in den USA halten sich Firmen mit IPOs derzeit zurück, weil angesichts niedriger Bewertungen zu geringe Erlöse eingefahren würden. Ein Kaufgrund.

Klassische Industriewerte wie BMW, BASF, Daimler oder – aus der zweiten Reihe – Heidelberger Druck konnten im Januar in der Mehrzahl zweistellige Kurszuwächse von 10 bis über 30 Prozent verzeichnen. Die Rückkehr zur Realwirtschaft macht den DAX zu einem der am besten performenden Indizes auf dem Globus. Gut aufgestellte Weltmarktführer mit Preismacht sollten bei Investoren im Fokus stehen.

Die InvestorNews im pdf-Dokument.

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