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aktualisiert: 09.09.2011 09:01

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KRISENGEWINNER

Crash im August: Fünf Fondsgewinner



Crash im August: Fünf Fondsgewinner
Das Versprechen ist groß: Dank sogenannter Absolute-Return-Strategien sollen Anleger auch während Börsencrashs ­ruhig schlafen können – und dabei sogar Geld verdienen.

von R. Ferken und A. Höß, €uro am Sonntag

Eine Reihe von Fonds agiert nach diesem Konzept. Sie streben eine dauerhaft positive Wertentwicklung an, indem sie je nach Marktlage flexibel zwischen verschiedenen Anlageklassen wechseln oder auf fallende Kurse setzen, wenn die Börsen einbrechen.

Doch der Crash im August hat einmal mehr gezeigt, dass nur wenige der Alleskönner unter den Fonds dieses Versprechen einlösen können. Laut einer Studie der Ratingagentur Fitch machten Absolute-Return-Strategien in den ersten drei August-Wochen durchschnittlich 2,5 Prozent Verlust. Multi-Asset-Fonds brachen sogar um 7,9 Prozent ein.

Dennoch gab es auch Fonds, die den Sommercrash mehr als nur anständig weggesteckt haben. €uro am Sonntag stellt drei Absolute-Return-Strategien vor und zeigt, welche Fonds diese im August gewinnbringend umsetzen konnten.

Mischfonds können Aktien und Anleihen halten. Laufen Börse und Konjunktur gut, investieren sie stärker in Aktien, sonst stärker in Anleihen. Viele Mischfonds können sich aber nicht komplett aus Aktien zurückziehen und verlieren so in Baissephasen. Anders der Bantleon Opportunities: Fondsmanager Harald Preißler kann bis zu 100 Prozent des Fondsvermögens in Staatsanleihen investieren. Schon im Frühjahr warnte er vor einer Konjunkturflaute und einem Börsencrash. Daher machte er 2011 einen großen Bogen um Aktien.


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Multi-Asset-Fonds können neben Aktien und Anleihen auch Edelmetalle, Rohstoffe, Devisen oder Immobilien kaufen. Von der Goldhausse haben zum Beispiel der FvS Strategie Multiple Opportunities von Bert Flossbach sowie der M & W Privat von Martin Mack und Herwig Weise profitiert. Noch erfolgreicher als die ­beiden Vermögensverwalterfonds ist momentan der AC Risk Parity 12, der computergestützt gemanagt wird.

Managed-Futures-Fonds agieren ähnlich und investieren in Aktien, Anleihen, Devisen und Rohstoffe. Dabei versuchen sie, systematisch von Kurstrends zu profitieren. Je stärker ein Trend, desto besser. Gerade wenn Aktien in den Keller rauschen, legen sie zu, weil Anleihen oder Gold im Gegenzug stark steigen. Diese Eigenschaft zeigte zuletzt der SEB Asset Selection. Zeichnet sich an den Börsen kein klarer Trend ab, kommen die Fonds aber kaum vom Fleck.

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