15.01.2013 15:57
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Lazard European HighYield-Fonds: 12/2012-Bericht, Wertzuwachs von 2,43%

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Delaware (www.fondscheck.de) - Der Lazard European HighYield-Fonds setzt auf die Erzielung einer attraktiven Rendite durch eine diversifizierte Anlage in europäische Hochzinsanleihen, so die Experten von Lazard Asset Management.

Der europäische High Yield-Markt, repräsentiert durch den Merrill Lynch-Index European Issuers/European Currencies, 100% abgesichert in EUR, habe im Dezember 2,43% gewonnen. Im abgelaufenen Monat hätten die Experten eine positive Entwicklung der Kapitalmärkte beobachten können. Bereits den sechsten Monat in Folge habe sich der amerikanische Arbeitsmarkt besser als erwartet entwickelt.

Nachdem die EZB ihren Ausblick gesenkt habe, sei auch die Bundesbank mit einer deutlich niedrigeren Schätzung für das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2013 gefolgt. Die Märkte hätten sich jedoch von diesem eher vorsichtigen Ausblick unbeeindruckt gezeigt und eine positive Jahresendbewegung gestartet. Diese sei durch den Anleihen-Rückkauf des griechischen Finanzministeriums unterstützt worden, der die Schuldenlast des Landes um einen zweistelligen Milliardenbetrag habe senken können.

Weiterhin habe die FED Zielwerte für die Arbeitslosenquote von 6,5% und die Inflationserwartungen von 2,5% eingeführt, die bei Erreichen eine Zinsanhebung signalisieren würden. Zudem sei bekannt gegeben worden, dass die FED ab 2013 zusätzlich amerikanische Staatsanleihen in Höhe von USD 45 Mrd. pro Monat kaufen werde.

Der Lazard European HighYield habe sich im abgelaufenen Monat "absolut" gleich positiv wie der Gesamtmarkt entwickelt. Durch die Positionierung im Service- und Basisindustriesektor habe der Fonds im Vergleich zum Gesamtmarkt gewinnen können. Das Untergewicht im Bankensektor habe sich negativ ausgewirkt.

Im Dezember hätten nur wenige Unternehmen wie der britische Nahrungsmittelkonzern Boparan ihre Quartalszahlen veröffentlicht.

Die Anleihen des spanischen Glücksspielunternehmens Codere hätten sich im Dezember positiv entwickelt, nachdem das Unternehmen bekannt geben habe, dass einige Lizenzen für den Geschäftsbetrieb in Argentinien erneuert würden. Im Gegensatz dazu sei der Preis für Anleihen des deutsche Stahlkonzerns ThyssenKrupp gesunken, als das Unternehmen die Auswechslung von drei Vorstandsmitgliedern bekannt gegeben habe.

Der amerikanische Kabelbetreiber Liberty Global habe angekündigt, alle noch ausstehenden Aktien seiner belgischen Tochter Telenet übernehmen zu wollen. Die Anleihen von Telenet hätten daraufhin überdurchschnittlich an Wert gewonnen.

Ende Dezember seien Anleihen der Bayerischen Landesbank, Egg Banking, Edison, Erste Group, Fage Dairy, Lafarge, Ren Redes Energe, Skipton Building und Wienerberger aus dem Index herausgefallen. Anleihen von Algeco Scotsman, Altice Financing, Annington, Bank of Ireland, Caixa, BAA, KM Germany, Monte Die Paschi, Nexans, Renault, TMF Group und Unitymedia seien in den Index aufgenommen worden.

Die Experten würden erwarten, dass auch weiterhin die Staatsschuldenkrise in der Eurozone einer der wichtigsten Faktoren für die Wertentwicklung im europäischen High Yield-Markt sein werde. Sie würden jedoch beobachten, dass andere Themen, wie z.B. das globale Wirtschaftswachstum und die Entwicklung der Ausfallraten eine immer stärkere Rolle spielen würden. Da viele der High Yield-Emittenten ihr Kreditprofil in den vergangenen Jahren deutlich habe verbessern können, würden sie den Experten für das schwierige Umfeld der kommenden Monate gut gerüstet erscheinen. (Stand vom 31.12.2012) (15.01.2013/fc/a/f)

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