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14.07.2011 13:23

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MEAG GlobalBalance DF Jahresbericht zum 31. März 2011


München (aktiencheck.de AG) - Der MEAG GlobalBalance DF erwirbt weltweit Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds, so die Experten von MEAG.

Im Berichtszeitraum sei der Anlageschwerpunkt des Dachfonds geändert worden. Seien zuvor Aktienfonds mit ca. 30 Prozent und Rentenfonds mit ca. 70 Prozent gewichtet worden, würden seit dem 1. Juli 2010 Aktien- und Rentenfonds zu gleichen Teilen berücksichtigt. Ziel sei langfristig ein möglichst hoher, kontinuierlicher Wertzuwachs.

Die Diskussion über eine erneute Rezession in den USA und die Finanzierungssituation der EU-Staaten hätten bei den deutschen Staatsanleihen zu Renditetiefständen geführt. Die internationalen Aktienmärkte hätten sich uneinheitlich entwickelt. Amerikanische, europäische und japanische Aktien hätten zwischen zwei und fast sechs Prozent verloren. Die Aktien der Schwellenländer hätten dagegen fast sechs Prozent zulegen können. Zu Beginn der Berichtsperiode hätten die Märkte unter größeren Schwankungen korrigiert. Bedingt durch die Verschuldungskrise in den europäischen Peripheriestaaten und den unsicheren Konjunkturaussichten in den USA seien Konjunkturrisiken wieder in den Fokus gerückt. Gute Unternehmensdaten hätten ab Mitte der Berichtsperiode zu einem kräftigen Kursanstieg geführt.

Das Fondvermögen des Dachfonds werde weltweit in Aktien- und Rentenfonds investiert. Die Grundausrichtung des Fonds sei mit jeweils 50 Prozent Aktienfonds und Rentenfonds ausgewogen. Am Ende des Berichtszeitraums habe der Dachfonds 47,37 Prozent Aktienfonds, 41,05 Prozent Rentenfonds und 0,67 Prozent Kasse gehalten. Am 1. Juli 2010 sei die Grundausrichtung von zuvor 70 Prozent Rentenfonds und 30 Prozent Aktienfonds auf eine gleichgewichtete Ausrichtung angepasst worden. Vor dem Hintergrund übertriebener Konjunkturrisiken sei während der Berichtsperiode die Gewichtung der Aktienfonds erhöht worden.

Im Europaportfolio sei der Comgest Growth Europe (Comgest Growth Europe Cap) aufgestockt worden. Dessen Portfolio konzentriere sich auf Unternehmen, die kontinuierlich Wachstum erzielen würden. Zyklische Sektoren (Finanzwerte, Telekom und Versorger) würden weniger stark berücksichtigt. Der J O Hambro UK Growth Fund (J O HAMBRO CAPITAL MANAGEMENT UK Growth Fund R GBP) sei wegen des hohen Anteils an niedrig kapitalisierten Unternehmen durch den Newton Growth Fund (Newton Growth Fund (GBP)) ersetzt worden. Ebenfalls sei der Anteil Zielfonds, die in der Schweiz investieren würden, aufgestockt worden.

Die Quote der Schwellenländerfonds sei in der zweiten Hälfte des Berichtzeitraums erhöht worden. Mit dem DWS Türkei (DWS Tuerkei) sei zusätzlich ein neuer Fonds ins Portfolio aufgenommen worden. Neben dem Wirtschaftswachstum (demografische Entwicklung und Produktivitätssteigerungen) der Schwellenländer, das in den kommenden Jahren im Vergleich zu den entwickelten Nationen mindestens doppelt so hoch ausfallen werde, spreche die niedrige Verschuldung der Schwellenländer für eine Investition in diese Region.

Mit dem Morgan Stanley Global Brands Actions (ISIN GB0032482506/ WKN nicht bekannt) sei ein internationaler Fonds gekauft worden, der in ein konzentriertes Portfolio von stark wachsenden Weltmarktführern investiere. Ebenfalls neu aufgenommen worden sei der Fidelity Funds - Global Telecommunications Fund (Fidelity Funds - Global Telecommunications Fund A (EUR)), der sich durch dividendenstarke Titel auszeichne.

Im Rentenportfolio seien die Positionen im KBC Bonds - High Interest (KBC Bonds High Interest (thes)) und Spängler IQAM SparTrust M (Spaengler IQAM SparTrust M (T)) leicht reduziert worden. Nach dem Wechsel im Fondsmanagement sei der Threadneedle Target Return Fund (Threadneedle Target Return Fund 1 EUR Gross acc) verkauft worden.

Zu den größten Positionen im Portfolio hätten per Ende März der MEAG EuroRent I (5,25 Prozent), der Robeco - US Premium Equities (Robeco US Premium Equities (USD) D) (5,23 Prozent), db x-trackers - iBoxx EUR Sov. Eurozone (db x-trackers II iBoxx EUR Sovere Eurozone 1-3 Total Return) (5,14 Prozent) sowie der M&G American Fund (M&G American Fund A) (4,87 Prozent) gezählt.

Der MEAG GlobalBalance DF habe im Berichtszeitraum vom 1. April 2010 bis 31. März 2011 eine Wertentwicklung von +5,49 Prozent erzielt (Berechnung nach BVI-Methode). Positive Beiträge für die Wertentwicklung hätten sich aus der starken Gewichtung von Schwellenländerfonds ergeben. Europäische Fonds mit einer Beimischung von niedrigkapitalisierten Unternehmen hätten sich besonders gut entwickelt. Nachteilig auf die Wertentwicklung habe sich die Investition in japanische Fonds ausgewirkt, die im Berichtzeitraum auf lokaler Währung über 15 Prozent nachgegeben hätten. Die Aufwertung des JPY gegenüber dem Euro habe das Minus auf knapp sechs Prozent verringert.

Am 15. Juni 2011 sei die Jahresausschüttung an die Anleger für 2011 erfolgt. Je Anteil seien 0,43 Euro ausgeschüttet worden.

Zwar habe sich die Konjunktur in den USA deutlich verlangsamt und es werde über eine mögliche neue Rezession spekuliert, doch lägen die Indices der Einkaufsmanager noch immer deutlich über 50 und damit klar in der Expansionszone. Die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass die Anleihemärkte mit den extrem niedrigen Renditen ein zu pessimistisches Szenario einpreisen und in den nächsten Monaten von besser als erwartet ausfallenden Wirtschaftsdaten überrascht würden. Vor dem Hintergrund sollte ein Anstieg des Zinsniveaus nicht überraschen. Dies könnte jedoch durch wiederaufkeimende Befürchtungen über die Staatshaushalte in der Peripherie Europas verhindert werden.

Sollten die Wirtschaftsdaten, wie erwartet, besser ausfallen, könnte dies die Zurückhaltung der Investoren gegenüber der Aktie schmälern. Die gesunden Bilanzen und zum Teil hohen Bargeldbestände der Unternehmen sollten Investitionen, Firmenkäufe oder Aktienrückkäufe ermöglichen und für den Aktienmarkt unterstützend wirken. (Jahresbericht Ausgabe 31. März 2011) (14.07.2011/fc/a/f)

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