MLIIF US Flexible Equity: Der neue Fonds vom Chef
Doll arbeitet mit quantitativem Modell
Doch zunächst testet ein quantitatives Modell die Aktien aus dem Russell 1000-Index. Drei Kriterien sind entscheidend: Gewinnmomentum und potenzielle -überraschungen sowie die Bewertung der Aktien. Daraus entsteht eine Rangliste. Doch Doll ist nicht an die Resultate des Modells gebunden. Die Analysten von Merrill Lynch prüfen nämlich auch die Fundamentaldaten der Unternehmen. Sind die eher mau, lässt Doll die Finger davon.
100 bis 140 Titel finden den Weg in den Fonds
Am Ende des Prozesses stehen 100 bis 140 Werte, die ins Portfolio kommen. Dabei dürfen die Top Ten nicht mehr als 25 Prozent ausmachen. Dazu zählen derzeit etwa Merck, Exxon Mobil, General Electric, Procter & Gamble und Microsoft. Also eher Large Caps, doch Doll kann auch in Small- und Mid Caps investieren.
Doll darf bis zu zehn Prozent vom Index abweichen
Einzelne Branchen darf Doll bis zu zehn Prozent gegenüber dem Russell 1000 über- oder untergewichten. Hier setzt er aktuell mit je 20 Prozent auf Gesundheits- und Konsumtitel, speziell Discount-Ketten.
„Nach dem dritten Baisse-Jahr in Folge werden die Anleger in diesem Jahr Kursgewinne sehen“, macht Doll den Anlegern Hoffnung. Seine Gründe: „Relativ zu Bonds und zum Geldmarkt sind Aktien günstig bewertet. Zudem legen die Unternehmen in den Gewinnen zu und ihre Produktivität steigt dramatisch an.“
Fazit: Dieses Konzept überzeugt. Zudem darf der Chef-Fondsmanager selber ran. Gut so. Nun müssen nur noch die Kurse steigen.
Die Fondsfakten:
WKN: 779 379
ISIN: LU 0154 236 417
Zulassungsdatum in Deutschland: 4.02.2003
Ausgabeaufschlag: 5 Prozent
Verwaltungsgebühr: 1,5 Prozent
Mindestanlage: 4000 Euro
Sparplan: ab 150 Euro im Monat oder Quartal. + Erlaubt ist was gefällt.


