18.05.2012 13:39

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MainFirst Equity Market Neutral Fund: 04/2012-Bericht, Wertverlust von 0,07%


Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der MainFirst Equity Market Neutral Fund (ISIN LU0626808900/ WKN A1JATX) verfolgt eine marktneutrale Strategie, um unabhängig von der Bewegung des Gesamtmarktes eine positive Rendite zu erzielen, so die Experten von MainFirst Asset Management.

Die Aktienmärkte hätten erneut mit Gegenwind von den Bondmärkten der Peripherieländer zu kämpfen gehabt, insbesondere in Spanien. Die Arbeitslosigkeit sei hier nach wie vor unhaltbar hoch, insbesondere unter den spanischen Jugendlichen.

Die Debatte darüber, worauf der Fokus zu legen sei, auf fiskalische Sparanstrengungen, wie dies die Deutschen und die Franzosen unter Nikolas Sarkozy befürworten würden, oder aber auf durch noch mehr Schulden finanziertes Wachstum, wie dies von den Peripherieländern Europas und Frankreich unter Francois Hollande favorisiert werde, habe die ohnehin schon große Unsicherheit verstärkt. Der deutsche DAX-Index habe den Monat April mit 2,67% im Minus geschlossen, der breitere europäische SXXR Total Return Index habe um nur 1,65% nachgegeben.

Der MainFirst Equity Market Neutral Fund habe den Monat April mit 0,07% im Minus geschlossen, wobei die Verteilung der Performance der einzelnen Paare relativ dicht gewesen sei. Die Long-Position der Experten in adidas gegenüber einer Short-Position bei Pinault Printemps habe sich besonders gut entwickelt. Die drei Monate vor großen Sportveranstaltungen seien in der Regel gute Monate für adidas, und diesen Sommer würden neben der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine die Olympischen Spiele in London stattfinden.

Bei adidas hätten die Konsenswerte für das erste Quartal deutlich unter den Expertenschätzungen gelegen, daher hätten sie eine Long-Position zur Veröffentlichung der Zahlen für diesen Titel gehalten, der den Konsens letztendlich mit einem soliden Ergebnis übertroffen habe. Die Long-Position der Experten bei Novartis gegenüber einer Short-Position bei Roche entwickle sich hingegen enttäuschend.

Trotz der historisch niedrigen Bewertung des Unternehmens gegenüber Roche und der Tatsache, dass die Sicherheitsprobleme von Gilenya eine positive Lösung gefunden hätten, habe sich der Titel weiterhin unterdurchschnittlich entwickelt. Vor einer Kurserholung wolle der Markt anscheinend Beweise dafür sehen, dass bei Gilenya die Verschreibungs-/Verkaufszahlen wieder an Fahrt aufnehmen würden. (Stand vom 30.04.2012) (18.05.2012/fc/a/f)

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