13.12.2012 10:28
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Mit Multi-Asset-Fonds vom Erfolg der Emerging Markets profitieren

London (www.fondscheck.de) - Schuldenkrise in Europa, Wachstumsschwäche in den USA - die wirtschaftlichen Perspektiven in den "alten" Industriestaaten sind gerade wenig optimistisch, so Morgan Harting, Fondsmanager des Emerging Markets Multi-Asset Fonds (ACMBernstein Emerging Markets Multi-Asset Portfolio A EUR) von ACMBernstein.

Ganz anders sehe das in den so genannten Emerging Markets aus: Stabile Finanzen und geringe Haushaltsdefizite, eine junge, wachsende Bevölkerung mit steigendem Bildungsgrad und zunehmender Binnenkonsum würden mehr und mehr Schwellenländer mittlerweile in vielerlei Hinsicht besser dastehen lassen als die Industrienationen. So liege zum Beispiel die öffentliche Verschuldung der Schwellenländer im Durchschnitt bei unter 40 Prozent. Davon könnten die meisten europäischen Staaten nur träumen.

"Historisch betrachtet waren Aktien die beste Möglichkeit, um von diesem langfristigen Wachstum der Schwellenländer zu profitieren. Wenngleich hier viele Volkswirtschaften inzwischen in ein reiferes Stadium eingetreten sind, entfallen im Durchschnitt nur fünf Prozent des Aktienportfolios der Anleger auf Emerging Markets - obwohl diese Märkte schon rund zwölf Prozent des globalen MSCI ACWI-Index ausmachen. Oftmals liegt die Zurückhaltung an der deutlich höheren Wertschwankung von Aktien-Investments (Volatilität) in den Emerging Markets", habe Morgan Harting gesagt.

Doch Anleger müssten sich nicht allein auf Schwellenländeraktien beschränken, wenn sie an diesem Wachstum teilhaben möchten. Es gebe andere Anlageklassen wie etwa Anleihen, Währungen oder sogar Aktien aus den Industriestaaten, die attraktive Renditen bieten könnten. Dazu Harting: "Anstatt separat in jede einzelne dieser Asset-Klassen zu investieren, erzielt eine Bündelung aller verfügbaren Anlageoptionen in einem flexibel gemanagten Multi-Asset Portfolio ein wesentlich besseres Risiko-/Ertragspotenzial." Durch die Diversifikation würden außerdem Risiken gestreut und die Volatilität sinke deutlich. Eine solche Strategie könne sogar längerfristig aktienähnliche Erträge erzielen.

"Gerade im Hinblick auf die Emerging Markets ist ein Multi-Asset-Ansatz von Vorteil, denn vor allem im Aktienbereich sind trotz überzeugender makroökonomischer Fundamentaldaten die Erträge nicht immer entsprechend", habe Harting gesagt. So sei der MSCI Emerging Markets seit Beginn des Jahres 2011 um zehn Prozent eingebrochen, während der MSCI World-Index fünf Prozent Zuwachs habe erreichen können. "Der Grund dafür ist, dass Investoren immer noch vorrangig auf die Ertragslage schauen und die Fundamentaldaten im Zweifelsfalle außer Acht lassen. In den Emerging Markets ist es im Vergleich zu den Industrieländern so, dass die Wachstumsraten zwar generell höher liegen, sich Abwärtsbewegungen aber auch überproportional stark auf die Erträge auswirken", erkläre Harting.

Trotzdem könnten Investoren von den relativ starken makroökonomischen Fundamentaldaten der Emerging Markets profitieren - wenn sie ihr Engagement nicht nur auf Aktien beschränken, sondern auch Unternehmensanleihen in ihr Portfolio aufnehmen würden. "Der J.P. Morgan Corporate Emerging Markets Bond-Index hat seit Anfang 2011 um 25 Prozent zugelegt", so Harting. Für 2013 würden Experten ein Gewinnwachstum von rund 13 Prozent erwarten - das bedeute ein besseres Klima für Aktieninvestoren, aber auch weiterhin gute Chancen für Unternehmensanleihen.

"Am Beispiel der Entwicklung von Aktien und Unternehmensanleihen wird deutlich, warum ein flexibles Multi-Asset-Portfolio für Anlagen in den Emerging Markets sehr sinnvoll ist", resümiere Harting. "Denn zum einen wird hier das Portfolio von Experten vor Ort gemanagt, die die Entwicklungen in den verschiedenen aufstrebenden Märkten beobachten und gut einschätzen können. Zum anderen stehen neben Aktien und Anleihen zusätzliche Assetklassen zur Verfügung, die je nach Marktphase zur Stabilisierung des Portfolios und zur Maximierung der Erträge eingesetzt werden können." (13.12.2012/fc/a/f)

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