07.08.2013 08:58
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Nebenwerte: Fonds im Höhenflug

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München (www.fondscheck.de) - Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach bringt es an den Tag: 14,5 Prozent der Deutschen wollen künftig ihr Wohneigentum aufmöbeln. Nur etwa 3,5 Prozent wollen Aktien oder Aktienfonds kaufen, so die Experten von "FundResearch".

Möglicherweise wäre beides gut, wie die aktuellen Zahlen des "FINANZEN FundAnalyzer (FVBS)" zeigen würden: Fonds, die kleinere und mittlere deutsche Unternehmen (volgo: Nebenwerte) fokussieren würden, würden exzellent abschneiden.

Seit Jahresbeginn seien durchwegs zweistellige Renditen Usus. Auf Fünf-Jahres-Sicht lägen die besten bei über 70 Prozent kumuliert. Seit 2003 seien bei den Top-Performern mehr als 200 Prozent Wertzuwachs angesagt. Und auch für die Zukunft sei zumindest den Fondsmanagern nicht bang: Innerhalb des Euro-Währungsgebiets sollte Deutschland aufgrund "seiner Exportkraft und Gewinnstärke der Unternehmen" favorisiert werden, würden die Portfolio-Verantwortlichen des Allianz-Nebenwerte-Fonds (Allianz Nebenwerte Deutschland - A - EUR) erwarten. Auch die immer noch "moderat erscheinenden Bewertungen" für den deutschen Aktienmarkt sprächen für ein Engagement. Die Analyse zeige, dass es vor allem langfristig Sinn mache, in Nebenwerte zu investieren. Berater, die deutsche Nebenwerte in Depots besteuern wollten, sollten sich vor allem die rollierenden Wertentwicklungen ansehen. Ideal wäre es, die Kunden auf eine Haltedauer von zehn Jahren plus x zu verpflichten (was, zugegeben, oft so sei und leider selten funktionieren dürfte, die Red.)

Rund 80 Millionen EUR würden z.B. im UBS Equity Fund Mid Caps Germany (UBS (D) Equity Fund - Mid Caps Germany) stecken. Die Fondsmanager würden vorwiegend in mittelgroße Unternehmen investieren. Der UBS-Fonds habe bei Mindesanlagedauern von zehn Jahren seit seiner Gründung 1996 in keinem um jeweils ein Jahr nach vorne rollierenden 10-Jahres-Zeitraum Minus gemacht. Die jährlichen Returns lägen zwischen 4,8 Prozent (1999 bis 2008) und 12,9 Prozent (2003 bis 2012). Größte Aktien im Portefeuille seien EADS und Kabel Deutschland (30. Juni 2013). Bei EADS auch mit dabei sei Felix Meier, Manager des Credit Suisse Small und Mid Cap (CS Equity Fund (Lux) Small and Mid Cap Germany B). Er könne die FondsNote 1 aufweisen und halte 2013 den Performance-Spitzenplatz.

Ganz dem valeuorientierten Stockpicking verschrieben habe sich Frank Lübberstedt, Berater des Acatis Aktien Deutschland ELM . Der Lübecker habe seine Karriere 1985 bei der Hamburger tecis Holding begonnen. Seine Lieblinge derzeit seien Aktien wie das Immobilienunternehmen Patrizia Immobilien und der Verlags- und Internetkonzern Axel Springer (Stand: Juni 2013). Im Vergleich zu anderen Produkten dieser Assetklasse würden hier hohe jährliche Kosten auffallen, die auch eine Preformancegebühr beinhalten würden. Der Investmentprozess kenne fünf Filter, die jede Aktie durchlaufen müsse, so das Fondsmanagement in einem Interview. Wichtig seien insondere Manager mit Weitblick und Führungspersönlichkeiten, die nicht allein auf die nächsten Quartalszahlen achteten, sondern einen langfristigen Plan strukturiert verfolgten. (Ausgabe vom 06.08.2013) (07.08.2013/fc/a/f)

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