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21.01.2010 06:00

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NEUE DEKADE - SERIE TEIL 3

Die nächste Blase kommt bestimmt


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Investor-Info

Zeichen für eine Blase Irrationale Euphorie

Es gibt mehrere Indikatoren, die auf die Entstehung einer Blase hinweisen. Erstens: Die Medien fokussieren immer stärker auf eine bestimmte Assetklasse wie etwa Öl. Die ersten Bücher zum Thema kommen auf den Markt. Zweitens: Jeder scheint sich auszukennen, es gibt immer mehr Experten zu diesem Thema, die Möglichkeit einer Blasenbildung wird mit scheinbar rationalen Argumenten von allen entschieden verworfen. Der irrationale Überschwang bewirkt, dass die Investoren die tatsächlichen ­Risiken nicht mehr wahrnehmen. Drittens: Die Preise schießen ohne tatsächliche fundamentale Änderung von Angebot und Nachfrage immer weiter nach oben. Viertens: Erste Hinweise auf ein Platzen der Blase ergeben sich, wenn institutionelle Investoren immer stärker auf einen Preisverfall wetten.

HI Varengold CTA Hedge Der Trendfolger für alle Lagen

Managed-Future-Portfolios können von Blasen profitieren, da sie mithilfe von Derivaten sowohl auf starke Aufwärts- als auch Abwärtstrends setzen können. Diese Hedgefondsstrategie hat daher besonders im Krisenjahr 2008 gut funktioniert, als es zu starken Bewegungen auf den Rohstoff- und Aktienmärkten kam. Der Managed-­Future-Dachfonds HI Varengold CTA Hedge ist ein ideales ­Investment zur Depotbeimischung.

Goldman-Sachs-BRICs-Portfolio Gewinnen mit Emerging Markets

Die Märkte in Brasilien, Indien, China und Russland laufen seit 2009 wieder hervorragend. Aufgrund der niedrigen Zinsen in den westlichen Staaten fließt derzeit viel Kapital an die Börsen der aufstrebenden Nationen. Zwar sind die Bewertungen teils ambitioniert, ein weiteres ­Anziehen der Kurse aber durchaus möglich. An­leger sollten unbedingt mit Stoppkursen arbeiten, um bei einem ­möglichen Rückschlag ­Gewinne abzusichern.

Goldinvestments Aktive und passive Fonds

2009 haben Goldinvestoren laut Branchendienst GFMS das erste Mal seit 30 Jahren mehr Gold gekauft als die Schmuckindustrie. Dabei investieren Anleger ­einerseits direkt in Barren und Münzen, andererseits in Gold-ETCs, die eine Art besicherte Schuldverschreibung sind. Diese Papiere bewegen sich in der Regel 1 : 1 mit dem Goldpreis. Einer der größten Anbieter ist das britische Unternehmen ETF Securities mit dem ETFS Gold (ISIN: DE 000  A0K RJZ 9), der in den vergangenen zwölf Monaten um über 22 Prozent zugelegt hat. Für Anleger ebenfalls inte­ressant sind aktiv gemanagte Fonds, die auf Gold­förder­unternehmen setzen. Diese profitieren überproportional von einem Anstieg der Notierungen. Denn jeder Dollar über den Förder­kosten, die derzeit im Schnitt bei rund 700 Dollar je Unze liegen, fließt beinahe vollständig in den Gewinn. Als einer der besten Fonds gilt der BGF World Gold mit der FondsNote 1, der von Evy Hambro gemanagt wird. Der Manager setzt stark auf große Unternehmen wie Newcrest Mining.

Bildquellen: Creativ Collection
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Kommentare zu diesem Artikel

Tim schrieb:
21.01.2010 19:37:18

An Finanzschrauber. So wie du sehe ich das auch. Dieses mal heißt das Zauberwort für steigende Kurse Liquidität

Der Finanzschrauber schrieb:
21.01.2010 13:19:21

Nicht nur, dass die nächste Krise so sicher ist wie das Amen in der Kirche. Die Krisen kommen auch in immer kürzer werdenden Abständen. Was nicht verwundert, wenn man die eigentliche Ursache der Malaise verstanden hat.

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