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09.02.2012 14:17

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Nordea 1 - Stable Return Fund Risiken von Anfang an richtig verteilt


Stockholm (aktiencheck.de AG) - Mischfonds zählen zu den derzeit beliebtesten Anlageformen, doch nicht alle Fonds dieser Kategorie sind auch ertragreich, so die Experten der Nordea.

"Für den Erfolg eines Mischfonds ist der Faktor Risiko entscheidend", sage Claus Vorm, Lead Portfolio Manager des Nordea 1 - Stable Return Fund (Nordea-1 Stable Return Fund BP-EUR). Bei der Geldanlage sei ein Umdenken weg von der reinen Renditemaximierung hin zum richtigen Bewerten und Begrenzen von Risiken notwendig, betone der Fondsmanager. "Ein reiner Renditefokus ist zwangsläufig mit großen Wagnissen für Anleger behaftet", warne Vorm.

Grundsätzlich würden sich Mischfonds gut zur Risikostreuung eignen, da sie ihre Investments über verschiedene Anlageklassen wie Anleihen und Aktien streuen und das Mischungsverhältnis je nach Marktentwicklung angemessen gewichten könnten: Würden die Börsen gut laufen, steige der Aktienanteil, würden sie schlecht laufen, erhöhe sich der Rentenanteil. "Allerdings sind die Anlageprozesse vieler Mischfonds allein darauf ausgerichtet, potenzielle Gewinne zu maximieren, ohne aber das damit verbundene Risikoniveau von vorneherein zu betrachten", sage Claus Vorm. Das Anlagerisiko werde zu oft nur als Nebeneffekt der Gewinnerzielung betrachtet. So würden sich Anlagerisiken aber nicht sinnvoll begrenzen und steuern lassen.

Für einen dauerhaft erfolgreichen Mischfonds sei deshalb eine andere Risikobetrachtung notwendig. "Wir betrachten den Faktor Risiko nicht als Ergebnis des Investmentprozesses sondern als wichtige Stellschraube innerhalb dieses Prozesses", betone Vorm. Damit verfolge der Fondsmanager einen Ansatz, bei dem am Anfang des Investmentprozesses der Fonds über ein bestimmtes Risikobudget verfüge, dass bei der Allokation verteilt werde. Innerhalb des vorgegebenen Risikoniveaus stelle das dreiköpfige Team um Vorm dann ein Portfolio zusammen, das den höchstmöglichen Ertrag erzielen könne. "Wir konzentrieren uns auf das absolute Risiko unserer Investments, und nicht auf das relative Risiko", so Vorm. Die Vorgabe laute, dass innerhalb des Anlagehorizonts von drei Jahren die Verlustwahrscheinlichkeit eines Investments unter drei Prozent liegen sollte.

Um das Kapital der Anleger zu schützen und eine moderate Wertsteigerung zu erzielen, würden sich die drei Fondsmanager eines durchdachten und unemotionalen Anlageprozesses bedienen. Ziel sei es, das Vermögen von Anfang an mit einem begrenzten Risiko auf die einzelnen Anlageklassen zu verteilen. Dass die Strategie seit Fondsauflegung am 2. November 2005 erfolgreich sei, würden Zeitreihenanalysen über ein Jahr, drei Jahre, fünf Jahre und seit Auflage belegen: In allen Zeiträumen sei der Nordea 1 - Stable Return Fund im ersten Quartil seiner Morningstar-Kategorie "Mischfonds mit moderatem Risiko in EUR" zu finden* (Stand 31.01.2012). (09.02.2012/fc/a/f)

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