Österreich-Aktienfonds im Fondsradar
Sankt Augustin (www.fondscheck.de) - Die Experten von "FONDS im Visier" haben in ihrer aktuellen Ausgabe Österreich-Aktienfonds unter die Lupe genommen.
Der österreichische Leitindex ATX sei ein Spielball internationaler Portfolio-Investoren, mehr noch als der DAX. Vor diesem Hintergrund seien entsprechende Indexfonds regelrechte Trading-Investments.
Der im ATX im letzten Sommer entstandene mittelfristige Abwärtstrend sei erst dann zuverlässig gebrochen, wenn der Index eine im Februar und März entstandene Hürde bei 2.260 bis 2.267 Punkten erfolgreich überwinde. In diesem Fall könnten Trading-Anleger auf den iShares ATX (iShares ATX (DE)) setzen. Werde jedoch die 2.000 Punkte-Marke unterschritten, werde damit zunächst einmal der Abwärtstrend bekräftigt.
Sollte der ATX dem deutschen Leitindex nacheifern und wieder frühere Rekorde in Angriff nehmen, hätte er das Potenzial für eine Verdopplung.
Anleger, welche eher bewertungsorientiert agieren würden, sollten auf einen aktiv gemanagten Fonds setzen. Hierbei sei die Altempfehlung der Experten zu erwähnen: Der Meinl Equity Austria . Der Fonds habe ein durchschnittliches Portfolio-KGV von nur 8,2 und ein KBV von nur 0,81. Zudem glänze er auf Sicht der letzten 36 Monate mit der geringsten Volatilität. Ähnlich günstig bewertet sei das Aktienportfolio des 3-Banken-Österreich-Fonds (3 Banken Österreich-Fonds). Dieser neige verstärkt zu Nebenwerten und habe dabei auch den höchsten Wertzuwachs generiert. Unter Value-Aspekten sei der Pioneer Funds Austria (Pioneer Funds Austria - Austria Stock (A)) mit einem KGV von 8 noch günstiger.
Die Experten von "FONDS im Visier" empfehlen als antizyklische Depotbeimischug den Meinl Equity Austria und den Pioneer Funds Austria. Trader sollten in den iShares ATX einsteigen, wenn der Index zumindest die 2.100er-Marke geknackt habe, besser noch die 2.267. (Ausgabe 08 vom 24.04.2012) (24.04.2012/fc/a/f)


