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27.02.2012 12:27

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Offene Immobilienfonds bleiben attraktiv


Berlin (www.fondscheck.de) - Trotz zahlreicher schlechter Nachrichten im Jahr 2011 konnten sich die Offenen Immobilienfonds insgesamt über mehr Zu- als Abflüsse freuen: Den Fonds strömte Kapital in Höhe von 1,2 Milliarden Euro zu, so die Analysten von Scope Analysis.

2011 sei ein Jahr der Marktkonsolidierung für die Offenen Immobilienfonds gewesen. Für vier Fonds sei nur der Weg in die Abwicklung geblieben, weitere Fonds würden immer noch keine Anteilsscheine zurücknehmen. Und dennoch hätten die Offenen Immobilienfonds im vergangenen Jahre positive Nettomittelzuflüsse verbuchen können.

Unterm Strich hätten die Kapitalanlagegesellschaften 1,2 Mrd. Euro eingesammelt. Zum Vergleich: 2010 seien es noch 1,6 Mrd. Euro und 2009 3,2 Mrd. Euro gewesen. Allerdings sei in dieser Zahl auch die Wiederanlage von Ausschüttungen enthalten, sodass die tatsächlichen Zuflüsse neuer Mittel geringer sein dürften. Weiterhin sollte auch berücksichtigt werden, dass nach wie vor mehr als 23 Milliarden Euro in den "geschlossenen" Fonds eingefroren seien und somit nicht abfließen könnten. Andernfalls sähe die Mittelzufluss-Statistik nicht so positiv aus.

Den größten netto Mittelzufluss von fast 600 Mio. Euro hätten die KAGen im Januar verbucht, die größten Abflüsse von 450 Mio. Euro seien in den Monat März gefallen. Letzteres dürfte in Zusammenhang mit der Erdbebenkatastrophe von Japan stehen: Allein aus den drei Fonds UniImmo:Global, grundbesitz global (grundbesitz global RC) und Deka-ImmobilienGlobal hätten Anleger im März rund 630 Millionen Euro abgezogen. Alle drei Fonds würden Immobilien in Japan in einer Größenordnung von jeweils 400 bis 500 Millionen Euro halten.

Die mit Abstand höchsten Mittelzuflüsse habe 2011 der UniImmo:Deutschland (UniImmo: Deutschland) verzeichnet. Ihm seien rund 460 Mio. Euro zugeflossen. Es würden der Deka-Immobilien Europa (Deka-ImmobilienEuropa) mit 410 Mio. Euro und der grundbesitz europa (grundbesitz europa RC) mit 330 Mio. Euro folgen. An vierter Stelle stehe der hausInvest der Commerz Real Investmentgesellschaft mit 320 Mio. Euro Zuflüssen. Am anderen Ende des Spektrums fänden sich zwei Globalfonds: Dem grundbesitz global flossen Mittel in Höhe von 525 Mio. Euro ab, dem UniImmo:Global 240 Mio. Euro. (27.02.2012/fc/n/f)

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