07.11.2012 13:29
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Onkel Sams Hütte

Der US-Häusermarkt, der mit als Ursprung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise gilt, hat sich erholt. Dies führt zu positiven Effekten auf das reale Wirtschaftswachstum der USA und kann die Rezession in der Eurozone abmildern.

Harriet Beecher Stowe möge es mir verzeihen, dass ich den Originaltitel ihres Romans „Onkel Toms Hütte“ missbrauche, aber ich erlag der Versuchung. Die Kombination aus der Allegorie für die USA „Uncle Sam“ und Häusermarkt war einfach zu schön. Schließlich schaut die gesamte Welt auf die Vereinigten Staaten von Amerika mit ihren am 6. November stattfindenden Präsidentschaftswahlen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts steht der neue Präsident wahrscheinlich schon fest, wobei es unerheblich sein wird, ob er denn nun Barack Hussein Obama II oder Willard Mitt Romney heißt. Die Sachzwänge sind hüben wie drüben so groß, dass sie der Politik wenig Gestaltungsraum lassen. Überall muss der Spagat zwischen Wachstumsprogrammen zum Abbau der Arbeitslosigkeit und der Rückführung der Staatsverschuldung geübt werden. Die sprichwörtliche „Quadratur des Kreises“.

Wenn man nun bedenkt, dass zu einem sehr großen Teil der US-Häusermarkt der Ursprung der globalen Finanz-, der globalen Wirtschafts- und schließlich der Euroschuldenkrisen war, dann wird den Leser Folgendes erfreuen: Der amerikanische Immobilienmarkt scheint sich mittlerweile so weit erholt zu haben, dass er nicht mehr wachstumshemmend wirkt, sondern sogar wachstumsfördernd!

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