Osteuropa-Fonds günstige Einstiegsgelegenheit
Berlin (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der Experten von "Fuchsbriefe" bieten Osteuropa-Fonds derzeit eine günstige Einstiegsgelegenheit bei hohen Renditechancen.
Obwohl Osteuropa-Fonds im letzten Jahr Wertsteigerungen von bis zu 180% vollzogen hätten, würden die Experten einen Einstieg immer noch für interessant halten. Denn die Börsen in Osteuropa seien rund 30% niedriger bewertet als die Aktienmärkte in asiatischen und lateinamerikanischen Schwellenländern.
Osteuropa dürfte dank der Unterstützung aus den EU-Strukturfonds schneller aus der Rezession kommen als die meisten westeuropäischen Staaten. Hinzu komme noch ein niedriges Zinsniveau.
Unter den Osteuropa-Fonds zeichne sich der Pictet Funds Eastern Europe P (Pictet Funds (LUX) - Eastern Europe-P Cap) durch überdurchschnittliche Wertsteigerungen bei einer durchschnittlichen Volatilität aus. Russland sei aktuell im Fonds mit rund 60% gewichtet, gefolgt von der Türkei mit 29%, Polen mit 9%, Ungarn mit 3% und Tschechien mit 2%. Zu den größten Einzelpositionen würden momentan die Sberbank, Gazprom und LUKoil gehören.
Jeweils ein ausgeglichenes Chance/Risiko-Profil würden der Baring Eastern Europe (Baring Eastern Europe Fund (EUR)), der Cominvest Fund Eastern Europe Equity P (cominvest Fund Eastern Europe Equity P) sowie der Deka-Convergence Aktien CF (Deka-ConvergenceAktien CF) aufweisen. Während der Baring- sowie der Cominvest-Fonds ähnliche Schwerpunkte mit Russland, Türkei und Polen setze, spreche für den Deka-Fonds sein breites Anlageuniversum. So investiere das Fondsmanagement auch in Tunesien, Marokko, Israel und Syrien.
Trotz der hohen Renditechancen sollten Anleger die Risiken bei Osteuropa-Investments nicht außer Acht lassen. Daher solle man den Depotanteil auf 5% limitieren.
Wer bereit ist, höhere Risiken einzugehen, sollte zum Pictet Funds Eastern Europe P greifen, so die Experten von "Fuchsbriefe". (Ausgabe 05 vom 28.01.2010) (29.01.2010/fc/a/f)


