18.06.2013 10:16
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Rendite FX Plus-Fonds: Währungen sind gerade in Niedrigzinszeiten eine interessante

Köln (www.fondscheck.de) - Der Währungsmarkt ist groß und hochliquide: Rund vier Billionen US-Dollar werden weltweit täglich umgesetzt, so Yvonne Klein, Portfoliomanagerin bei der in Köln ansässigen Monega KAG im Kommentar zum Rendite FX Plus R .

Zugleich sei der Markt aber zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Einflussfaktoren unterworfen und daher sehr volatil - wie die jüngste Berg- und Talfahrt des Japanischen Yen wieder gezeigt habe. Mit einem professionellen Währungsmanagement, das sowohl von steigenden als auch von fallenden Devisenkursen profitiere, könnten Anleger jedoch gerade in Niedrigzinszeiten interessante Zusatzerträge generieren.

Die guten Ertragschancen am Währungsmarkt würden dabei vor allem in dessen Inhomogenität begründet liegen. Denn die große Mehrheit der Marktteilnehmer, wie Notenbanken oder Unternehmen, würden nicht gewinnorientiert handeln, sondern Währungspositionen zur Aufrechterhaltung bestimmter Wechselkurse oder zur Absicherung für erwartete Erlöse in Fremdwährungen eingehen. Auf diese Weise würden sie dort große Volumina und schaffen indirekt Gelegenheiten bewegen, die sich von erfahrenen Investoren gezielt ausnutzen lassen würden.

Neben diesen wenig preissensitiven Transaktionen werde die Kursentwicklung von Währungen vor allem vom Zinsniveau und dem konjunkturellen Trend des jeweiligen Landes bestimmt. So habe der Yen gegenüber dem US-Dollar im Rahmen der aggressiven japanischen Geldpolitik der letzten Monate um rund 30 Prozent an Wert verloren, der Schweizer Franken hingegen habe gegenüber der US-Leitwährung seit Mitte 2012 bis zum Mai dieses Jahres um bis zu 10 Prozent zugelegt. Auch der Euro sei in demselben Zeitraum von 1,20 auf über 1,35 US-Dollar gestiegen und pendle derzeit - abhängig von den aktuellen amerikanischen Konjunkturdaten - um die 1,30 US-Dollar-Marke. Dabei müssten die Bewegungen bei den Wechselkursen gar nicht so groß sein. Oft würden kleinste Veränderungen wie das aktuelle Wiedererstarken des Yen ausreichen, um attraktive Devisengewinne zu erwirtschaften.

Dass die Bedeutung von Währungen als Anlageklasse zunehme, liege jedoch in erster Linie in ihrem Diversifikationspotenzial. Die Korrelation von Währungen zu den traditionellen Anlageklassen wie Aktien und Renten sei nicht nur vergleichsweise gering, sondern mitunter sogar negativ. Durch die Aufnahme von Währungen lasse sich die Rendite-/Risikostruktur eines Portfolios somit deutlich verbessern. Anleger, die Währungen als unkorrelierte, zusätzliche Renditequelle nutzen möchten, jedoch die komplexen Bewegungen am Devisenmarkt nicht selbst analysieren und bewerten könnten, sollten in einen Devisenfonds investieren, der breit gestreut in Währungen investiere und sowohl von steigenden als auch von fallenden Devisenkursen profitiere.

Der Rendite FX Plus beispielsweise sei ein Devisenfonds, der die Erträge eines Renteninvestments mit den Chancen eines professionellen Währungsmanagements verbinde. Im Rententeil des Fonds, der aktuell eine Duration von fünf Jahren aufweise, würden die Experten dabei in Euroland-Anleihen von Emittenten höchster Bonität investieren. Unter den jüngsten Turbulenzen am Rentenmarkt habe jedoch auch der Rendite FX Plus gelitten, so dass der Fonds seit Jahresanfang leicht an Wert verloren habe. Im Währungsteil, der gegenwärtig 55 Prozent des Fondsvolumens ausmache, würden sie strukturierte Verfahren mit qualitativen Einschätzungen im Rahmen einer Momentum-Strategie kombinieren.

Gegenwärtig hätten die Experten den US-Dollar mit fast 50 Prozent klar übergewichtet. Hier würden sie auf die im Vergleich zu Euroland besseren Wachstumsperspektiven der USA setzen. Darüber hinaus haben sich die Experten von Monega vor allem in Währungen rohstoffreicher Länder wie Australien, Neuseeland, Kanada oder Südafrika positioniert, da diese "Rohstoffwährungen" von einem Anziehen der Weltkonjunktur überproportional profitieren werden. (18.06.2013/fc/a/f)

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