21.11.2012 16:29
Bewerten
 (0)

Sal. Oppenheim gibt Fondsmanagement ab

Kölner Bankhaus gibt Geschäftsbereich an DWS ab. Stellenabbau „in signifikantem Umfang“ steht bevor.

Die Neuordnung der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank trifft die Kölner Tochtergesellschaft Sal. Oppenheim empfindlich. Einzelne Teilbereiche sollen komplett an den Mutterkonzern in Frankfurt übertragen werden. Darunter fällt auch ein Großteil der Publikumsfonds, bei denen Sal. Oppenheim das Portfoliomanagement bisher selbst verantwortete. Die übernimmt künftig die Fondsgesellschaft DWS. „Durch die geplanten Maßnahmen sind Arbeitsplätze in signifikantem Umfang betroffen“, teilte Sal. Oppenheim mit. Diese sollen bis Ende des ersten Quartals 2014 vollzogen sein. Betriebsbedingte Kündigungen wolle die Bank zwar vermeiden. Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ sagte ein Arbeitnehmervertreter allerdings, dass es in dieser kurzen Zeit unmöglich sei, einen sozialverträglichen Stellenabbau zu erreichen. Es werde betriebsbedingte Kündigungen geben. Die Zeitung geht von knapp 500 Stellen aus, die wegfallen werden.

Bei der Kölner Privatbank, die seit Mitte 2009 zur Deutschen Bank gehört, versucht man, die Vorteile in den Vordergrund zu stellen: „Vor dem Hintergrund des anhaltend schwierigen Marktumfelds und der gestiegenen regulatorischen Anforderungen für die gesamte Bankenbranche nutzt das Traditionshaus die Möglichkeit, die sich aus dem neu gebildeten Asset und Wealth Management der Deutschen Bank ergeben.“ Durch das Zurückgreifen auf die Infrastruktur der Deutschen Bank will sich das Bankhaus „zukunftsfähig und dauerhaft profitabel ausrichten.“ Wilhelm von Haller, Vorstandsvorsitzender von Sal. Oppenheim erklärt: „Sal. Oppenheim verfügt über außerordentliche Stärken in der Vermögensverwaltung, für die uns unsere Kunden schätzen. Diese Stärken wollen wir ausbauen: Auch in Zukunft werden wir unsere Kunden unabhängig und individuell zu beraten.“ Nach Angaben aus Finanzkreisen sei der Posten von Hallers nicht gefährdet. Die künftige Aufgabe der Bank werde neben der Verwaltung großer Privatvermögen auch in der Betreuung bestimmter institutioneller Kunden, wie Stiftungen, familiengeführte Unternehmen oder Kirchen, liegen.

(PD)

powered by
€uro FundResearch

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX schließt in Grün -- US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen -- Gerüchte über Fusion von Sprint und T-Mobile US beflügeln Telekom-Aktie -- Covestro, Kraft Heinz, Unilever im Fokus

TOTAL und OMV sollen helfen: Der Iran hat bei der Ölförderung Großes vor. Schweizerische Nationalbank gibt erneut Milliarden für stabilen Franken aus. Umstrukturierung von Saudi Aramco könnte Riesen-Börsengang verzögern. Borussia Dortmund kann Ergebnis und Umsatz deutlich steigern. Facebook kommt bald auch im Fernsehen - Direktangriff auf YouTube.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten
Mit welchem Beruf kommt man am ehesten an die Spitze?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken

Umfrage

Die USA fordern von ihren Nato-Verbündeten, wie vereinbart 2 Prozent ihres BIP für das Militär auszugeben. Sollte Deutschland deshalb seine Verteidigungsausgaben erhöhen??
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
GAZPROM PJSC (spons. ADRs)903276
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Deutsche Telekom AG555750
Apple Inc.865985
Allianz840400
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Unilever N.V.A0JMZB
CommerzbankCBK100
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
BASFBASF11
Siemens AG723610
Covestro AG606214
TeslaA1CX3T