11.02.2013 12:40
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Sauren Global Balanced-Fonds: 1/2013-Bericht, Wertzuwachs von 1,3%

Köln (www.fondscheck.de) - Die Hauptaktienmärkte stiegen im Januar auf Lokalwährungsbasis deutlich an, so die Experten von Sauren im Kommentar zum Sauren Global Balanced (Sauren Global Balanced A).

Für den in Euro kalkulierenden Investor seien die Kursgewinne an den Auslandsmärkten durch die Schwäche der Hauptwährungen gegenüber dem Euro (US-Dollar -3,1%, Britisches Pfund -5,2%, Japanischer Yen -8,3%) jedoch geschmälert und im Fall von Japan sogar mehr als aufgezehrt worden. Die Aktienmärkte der Schwellenländer seien insgesamt hinter den Hauptaktienmärkten zurückgeblieben, wobei auch hier das Ergebnis signifikant von der Schwäche fast aller Schwellenländerwährungen gegenüber dem Euro mitbestimmt worden sei.

Die einzelnen Aktienmärkte hätten im Januar auf Euro-Basis folgende Ergebnisse verzeichnet: Euroraum +2,5% (gemessen am EURO STOXX 50 Kursindex), Großbritannien +0,9% (gemessen am FTSE 100 Kursindex), USA +1,8% (gemessen am S&P 500 Kursindex), Japan -1,7% (gemessen am Nikkei 225 Kursindex), Schwellenländer -1,6% (gemessen am MSCI Emerging Markets Kursindex), Nebenwerte +2,7% (gemessen am MSCI World Small Cap Kursindex) und Welt +2,0% (gemessen am MSCI World Kursindex).

An den Rentenmärkten sei im Januar ein deutlicher Zinsanstieg zu verzeichnen gewesen und es sei zu merklichen Verlusten bei Staatsanleihen hoher Bonität sowie bei Unternehmensanleihen hoher Bonität gekommen. In Deutschland sei die Umlaufrendite im Monatsultimovergleich von 1,01% auf 1,35% gestiegen, was zu einem Rückgang des REX Performance Index um 1,3% geführt habe. Der Sauren Global Balanced habe im Januar einen Wertzuwachs in Höhe von 1,3% erzielt, während sein Referenzindex lediglich um 1,6% habe zulegen können. Damit sei der Sauren Global Balanced sowohl bei absoluter als auch bei relativer Betrachtung sehr erfreulich in das neue Jahr gestartet.

Im Segment der Aktienfonds des Portfolios hätten die Globalfonds mit Wertsteigerungen zwischen 1,9% und 3,5% erfreut. Unter den Europafonds habe Olgerd Eichler einmal mehr seine Fähigkeiten als pragmatischer Fondsmanager bestätigt und der von ihm verwaltete MainFirst Top European Ideas (MainFirst Top European Ideas A) habe mit einem Wertzuwachsin Höhe von 4,2% beeindruckt. Im Januar hätten die Experten einen der Europafonds gegen den von Dirk Enderlein verwalteten Wellington Strategic European Equity Portfolio (ISIN IE00B6TYHG95/ WKN A1JRCV) ausgetauscht. Beide Fonds würden eine vergleichbare Anlagephilosophie verfolgen, wobei der Wellington-Fonds die günstigeren Volumen-Rahmenbedingungen aufweise, da die verkaufte Anlageidee zuletzt deutliche Mittelzuflüsse verzeichnet habe.

In einem für Goldminenwerte erneut schwachen Umfeld habe der Goldminenwertefonds des Portfolios eine sehr deutliche Wertminderung in Höhe von 11,3% hinzunehmen gehabt. Die Absolute-Return-Aktienfonds des Portfolios hätten im Januar durchweg positive Ergebnisse geliefert. Den höchsten Wertzuwachs habe dabei der kürzlich in das Portfolio integrierte, auf US-amerikanische Werte ausgerichtete Fonds verzeichnet, der den Monat mit einer Wertsteigerung in Höhe von 3,0% abgeschlossen und dabei auch von seinem traditionell relativ hohen Netto-Marktexposure von rund 50% profitiert habe.

Die sorgfältig ausgewählten Rentenfonds des Portfolios hätten sich in dem sowohl an den Renten- als auch an den Währungsmärkten herausfordernden Umfeld sehr überzeugend entwickeln können. Unter den flexibel ausgerichteten Rentenfonds hätten beispielsweise der von Ariel Bezalel verwaltete Jupiter Dynamic Bond (Jupiter Dynamic Bond L EUR) oder der von Richard Woolnough verantwortete M&G Optimal Income Fund (M&G Optimal Income Fund A-H) mit Wertsteigerungen in Höhe von 0,9% bzw. 1,0% beeindruckt.

Der in den Vormonaten häufig negative Ergebnisse liefernde Thames River Euro Global Bond Fund (Thames River Global Bond Fund (EUR) A) habe im Januar um 0,9% zugelegt, womit sich die deutlich negative Duration des von Peter Geikie-Cobb und Paul Thursby verwalteten Fonds ausgezahlt habe. Auch die Fondsmanager der Absolute-Return-Rentenfonds des Portfolios hätten im Januar erneut ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Hier habe lediglich ein auf die Märkte der Schwellenländer ausgerichteter Fonds eine Wertminderung in Höhe von 0,9% hinzunehmen gehabt. Die übrigen Fonds hätten in dem schwierigen Umfeld mit Wertsteigerungen von bis zu 1,1% erfreut. (Stand vom 31.01.2013) (11.02.2013/fc/a/f)

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