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13.01.2009 14:02

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Sauren Global Growth 12/08-Bericht


Köln (aktiencheck.de AG) - Die weltweite Finanzkrise, die Reaktionen der Regierungen und Zentralbanken darauf sowie die vermuteten Auswirkungen der Krise und der Maßnahmen auf die Realwirtschaft waren auch im Dezember die beherrschenden Themen an den Märkten, so die Experten von Sauren in ihrem Kommentar zum Sauren Global Growth Fonds (ISIN LU0095335757/ WKN 989614).

Die internationalen Hauptaktienmärkte hätten im Dezember bei unverändert relativ hoher Volatilität per saldo leichte Kurssteigerungen auf lokaler Währungsbasis verzeichnen können. Allerdings hätten außerordentlich starke Veränderungen in den Wechselkursrelationen (US-Dollar -9,3%, Britisches Pfund -13,6%, Japanischer Yen -4,6%) für den in Euro kalkulierenden Investor an den Auslandsmärkten doch zu deutlichen Verlusten geführt. Nebenwerte hätten sich in Europa und in Japan ähnlich wie Standardwerte entwickelt, während sich Nebenwerte in den USA deutlich besser hätten halten können als Standardwerte. Die Märkte der Schwellenländer hätten sich im Dezember insgesamt besser als die Hauptaktienmärkte entwickeln können.

Auf Euro-Basis hätten die Aktienmärkte im Dezember folgende Wertentwicklungen verzeichnet: Euroraum +0,7% (gemessen am Dow Jones Euro Stoxx 50 Kursindex), Großbritannien -10,6% (gemessen am FTSE 100 Kursindex), USA -8,6% (gemessen am S&P 500 Kursindex), Japan -0,7% (gemessen am Nikkei 225 Kursindex), Schwellenländer -1,6% (gemessen am MSCI Emerging Markets Kursindex), Nebenwerte -3,4% (gemessen am MSCI World Small Cap Kursindex) und Welt -5,9% (gemessen am MSCI World Kursindex). Der Sauren Global Growth habe den Dezember mit einer Wertminderung von 3,2% abgeschlossen und sich damit wesentlich besser halten können als der Weltaktienmarkt.

Bei den Fonds des Portfolios für europäische Aktien sei es zu sehr unterschiedlichen Entwicklungen gekommen. So hätten der von Olgerd Eichler verwaltete MainFirst Top European Ideas (ISIN LU0308864023/ WKN A0MVL0) sowie der von Hans-Peter Schupp verwaltete Fidecum Contrarian Value Euroland (ISIN LU0370217092/ WKN A0Q4S6) mit Wertsteigerungen von 5,1% bzw. 4,2% erfreut, während der von Nils Bartram verwaltete H&A Equities Value Invest (ISIN LU0100177426/ WKN 921695) mit einem Verlust von 5,3% enttäuscht habe.

In Anbetracht einer Beimischung von britischen Aktien in Höhe von rund 20% habe sich der von Nicolas Walewski verwaltete Alken European Opportunities Fund (ISIN LU0235308482/ WKN A0H06Q) mit einer Wertminderung von 0,8% noch gut behaupten können. Die beiden Fonds des Portfolios für britische Aktien hätten 7,1% bzw. 9,2% verloren, womit sie sich noch besser als ihr Marktindex hätten schlagen können.

Im Nebenwertebereich habe der unter Federführung von Geoff Oldfield verwaltete Ennismore European Smaller Companies Fund (ISIN IE0004515239/ WKN 921181) auch aufgrund des Einflusses des Britischen Pfunds eine Wertminderung in Höhe von 7,7% hinzunehmen gehabt, während der von Jean Pierre Mariaud verwaltete Alken Small Cap Europe (ISIN LU0300834669/ WKN A0MX9P) mit einer Wertsteigerung von 1,1% überzeugt habe. Der von Stephan Hornung verwaltete Squad Value (ISIN LU0199057307/ WKN A0B7ZX) habe stark an der Erholung von deutschen Nebenwerten partizipiert und im Dezember mit einer Wertsteigerung von 6,7% erfreut.

Die Fonds des Portfolios für US-amerikanische Aktien hätten auf Euro-Basis zwischen 3,2% und 8,6% verloren, womit sich kein Fonds schlechter als der Marktindex entwickelt habe. Dagegen seien die beiden Fonds des Portfolios für US-amerikanische Nebenwerte mit Verlusten auf Euro-Basis in Höhe von 7,7% bzw. 10,2% deutlich hinter der Entwicklung ihres Marktindex zurückgeblieben (MSCI North America Small Cap Kursindex -3,8% auf Euro-Basis).

Bei den Japan-Fonds des Portfolios habe sich der von Akihide Kinugawa verwaltete Metzler Japanese Equity Fund (ISIN IE0003722711/ WKN 989437) mit einer Wertminderung von 2,8% auf Euro-Basis schwächer als der Markt entwickelt, während sich der von Ken Nishizawa verwaltete Melchior Japan Opportunities Fund (ISIN GB0033716282/ WKN A0D6NM) mit einer Wertminderung von 0,6% auf Euro-Basis etwas besser habe halten können als sein Marktindex (MSCI Japan Small Cap Kursindex -1,7% auf Euro-Basis).

Die Experten von Sauren reduzierten im Dezember die Gewichtung des Melchior Japan Opportunities Fund und diversifizierten das Portfolio um einen zweiten Fonds für japanische Nebenwerte. Die Experten würden den Fondsmanager bereits seit einigen Jahren kennen und schätzen, und hätten sich aktuell in einem ausführlichen Gespräch nochmals von seinen Fähigkeiten überzeugt.

Im Bereich der Schwellenländerfonds hätten die Fonds für asiatische Werte relativ marktkonform um 1,1% bzw. 1,9% zugelegt, während der Fonds für osteuropäische Aktien insbesondere unter der Schwäche des russischen Aktienmarktes gelitten und marktkonform um 12,0% nachgegeben habe.

Bei den Branchenfonds des Portfolios habe der von Dr. Michael Fischer verwaltete und schwerpunktmäßig in Biotechnologieunternehmen mit niedriger Marktkapitalisierung investierende Medical BioHealth Trends (ISIN LU0119891520/ WKN 941135) im Dezember leicht um 0,3% auf Euro-Basis zugelegt, womit er die Entwicklung des Nasdaq Biotechnology Index übertroffen habe, der auf Euro-Basis 1,8% nachgegeben habe. Der Fonds des Portfolios für Energiewerte habe im Dezember im Umfeld eines um rund 24% (auf US-Dollar-Basis) nachgebenden Rohölpreises einen Verlust von 14,9% auf Euro-Basis hinzunehmen gehabt.

Dagegen hätten die beiden schwerpunktmäßig auf Goldminenaktien ausgerichteten Fonds des Portfolios von dem Anstieg des Goldpreises um rund 22% (auf US-Dollar-Basis) mit Wertzuwächsen von 16,4% bzw. 19,5% auf Euro-Basis profitiert.

Die Experten von Sauren sehen das Portfolio des Sauren Global Growth auch unter den aktuell schwierigen Markt-Rahmenbedingungen gut aufgestellt und sind unverändert von den Fähigkeiten der von ihnen sorgfältig ausgewählten Fondsmanager sowie von der Portfoliostrukturierung überzeugt. Auch im Zeitalter der Abgeltungssteuer seien sie als Dachfondsmanager weiterhin hoch flexibel und könnten das Portfolio ohne steuerliche Restriktionen entsprechend den notwendig werdenden Erfordernissen aktiv verwalten. (Ausgabe vom 12.01.2009) (13.01.2009/fc/a/f)

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