21.01.2013 11:37
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Sauren Global Stable Growth-Fonds: Multi-Asset-Könner

München (www.fondscheck.de) - So wie der Karneval zu Köln gehört, ist der Kölner Eckhard Sauren aus der deutschen Fondsszene nicht mehr wegzudenken, so die Experten von "Euro fondsxpress" im Kommentar zum Sauren Global Stable Growth-Fonds (ISIN LU013633509/ WKN 791695).

Er sei einer der Ersten gewesen, die nach der Aufhebung des Dachfondsverbotes 1999 diese Anlageklassen Deutschlands Anlegern schmackhaft gemacht habe. Auch bei den immer beliebter werdenden Multi-Asset-Fonds sei Sauren einer der Ersten gewesen, die etwa mit dem Sauren Stable Growth reüssiert hätten. Gute fünf Jahre habe jetzt der wachstumsorientierte Fonds als Multi-Asset-Produkt auf dem Buckel. Um knapp 40 Prozent habe er seither zugelegt. €uro-Fonds-Note 1 belege, dass Sauren auch bei diesem Fonds seine langfristig gewohnt guten Leistungen abliefere.

In rund 45 Fonds investiere der Kölner beim Stable Growth. Im Gegensatz etwa zu anderen Fonds wie dem Global Growth investiere er nicht nur in Aktienfonds. Sondern auf seiner KaufIiste stünden auch noch Hedgefonds, Absolute-Return-Fonds sowie Rentenfonds. Diese Erweiterung des Anlageuniversums führe dazu, dass sich der Stable Growth deutlich konstanter entwickle als die reinen Sauren-Aktiendachfonds.

Wie bei allen Sauren-Fonds gelte auch bei den Multi-Asset-Produkten: "Wir investieren nicht in Fonds, sondern in Manager", habe Sauren gesagt. Seiner Ansicht nach liefere die in der Vergangenheit erzielte Wertentwicklung nämlich kaum verlässliche Aussagen, ob der Fonds auch künftig ordentliche Renditen erziele. Das hänge vielmehr von der Persönlichkeit des Fondsmanagers und der Kontinuität seiner Anlagestrategie ab. Daher folge Sauren meist dem Manager, wenn der den Arbeitgeber wechsle. Im Auswahlpool von Sauren würden sich daher vor allem langjährig erfolgreiche Fondsmanager befinden.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, würden Sauren und seine Kollegen pro Jahr Hunderte von Gesprächen mit den erfolgreichsten Geldverwaltern führen. Daher würden sich nicht nur allseits bekannte Größen wie Peter E. Huber, Jens Ehrhardt, Bert Flossbach oder Klaus Kaldemorgen im Fonds finden. Sondern auch weniger bekannte wie Stephan Hornung, John Wood oder Filip Weintraub.

Bei der Auswahl der Manager helfe dem Sauren-Team jahrelange Erfahrung. Daher sei die Trefferquote bei den ausgewählten Managern hoch. Selten würden sie daneben greifen. Ergebnis: Im Schnitt würden etwa 80 Prozent der von Sauren ausgewählten Manager ihren jeweiligen Vergleichsindex übertreffen. Einer, der seit Jahren zu den 80 Prozent gehöre, sei Nicolas Walewski - ein alter Bekannter. Früher bei Oyster erfolgreich und seit 2005 mit seiner eigenen Firma, der auf europäische Werte fokussierten Boutique Alken.

Aber Sauren finde auch immer wieder neue, zumindest in Deutschland unbekannte Könner. Zuletzt habe er etwa in den Hereford - Firth Asian Value Fund (ISIN LU0618975774/ WKN A1H9V4) investiert. Außer Sauren würden wohl die wenigsten diesen Fonds kennen. Sauren gebe nun dem seit 20 Jahren in asiatische Valuewerte investierenden Richard Firth eine Chance.

Neben eher auf eine Region fokussierten Fonds setze Sauren auch auf gut gemanagte Mischfonds, wie etwa den DJE Concept (DJE Concept I). Der Jens-Ehrhardt-Fonds sei weithin kaum bekannt, da er eine hohe Mindestanlagesumme aufweise. Dafür seien seine Ergebnisse wie von DJE gewohnt gut. Der Mischfonds sei gleichzeitig mit 4,6 Prozent die größte Position im Sauren Global Stable Growth. Wegen der klaren Wachstumskomponente des Fonds würden Aktienfonds immer den größten Teil ausmachen. Derzeit seien es über 60 Prozent, Rentenfonds würden gut neun Prozent ausmachen. Chancen sehe Sauren auch bei Hedgefondsstrategien. Deren Anteil betrage aktuell über 15 Prozent. (Ausgabe 3 vom 18.01.2013) (21.01.2013/fc/a/f)

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