19.02.2013 16:50
Bewerten
 (0)

Studie: Deutsche achten bei Fonds auf Ranglisten - Anbieternamen meist unbekannt

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Für die Mehrheit der Deutschen ist einer Studie zufolge die gute Platzierung eines Investmentfonds sowie eine Auszeichnung von Fachpublikationen oder Ratingagenturen das entscheidende Kaufkriterium. Der gute Name eines Anbieters spiele ebenfalls eine wichtige Rolle, wenngleich in den vergangenen Jahren mit sinkender Tendenz, lautet das Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten repräsentativen Untersuchung, welche die Anlagegesellschaft AXA Investment Managers (AXA IM) zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest durchgeführt hat.

 

    Die Fondsgesellschaften selbst seien indes weitgehend unbekannt, heißt es weiter. 81 Prozent der Deutschen könnten spontan keine einzige Gesellschaft benennen. Dagegen sei zwei Drittel der Experten in Finanzthemen und 41 Prozent der Fondsbesitzer zumindest ein Anbieter namentlich bekannt. Überraschenderweise spiele die Namhaftigkeit des Anbieters für diejenigen, die sich nicht so gut mit Finanzthemen auskennen würden, die geringste Rolle. Vor allem Besserverdiener achteten bei der Fonds-Auswahl auf diesen Aspekt.

 

    Die Umfrage untersuchte nach Angaben von AXA IM den Wissensstand der Bevölkerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema Investmentfonds. Die Befragung fand im September und Oktober 2012 statt. TNS Infratest führte in jedem Land insgesamt 1.000 Telefoninterviews in der Bevölkerung durch./gl/he

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX mit schwachem Handelsschluss -- Wall Street im Minus -- Apple-Aktie auf Allzeithoch -- Russland: Notenbank senkt Leitzinsen -- MasterCard, Microsoft, Amazon im Fokus

Ölpreise springen kräftig nach oben - Spekulation über sinkende Produktion. AT&T blättert in US-Frequenzauktion 18,2 Milliarden Dollar hin. US-Telekom-Tochter lässt für Mobilfunklizenzen fast 2 Milliarden Dollar springen. Daimler-Tochter zahlt Millionen wegen Diskriminierung von Mitarbeitern. Schlichtung für Kabinenpersonal der Lufthansa kommt nicht voran. Bundesregierung wohl bereit für neues Griechenland-Hilfspaket. Conti schließt milliardenschwere Veyance-Übernahme ab.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind die 5 Finalisten

Hier sollten Sie ihr Geld nicht anlegen!

Umfrage

Quo vadis Griechenland? Was kommt nach dem Wahlsieg von Alexis Tsipras?