03.12.2012 14:43
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Threadneedle Investments – Ausblick 2013

Vom Regen in die Traufe – Anlagechancen in einer schwierigen Erholungsphase.

Chief Investment Officer Mark Burgess und das Anlageteam von Threadneedle werfen einen Blick auf das Jahr 2013:

„Die Anleger gehen im Bewusstsein in das Jahr 2013, dass nur wenige der grundlegenden Wirtschaftsprobleme in den Industrieländern gelöst worden sind – und viele davon könnten im Verlauf des Jahres ungelöst bleiben. Allerdings birgt eine derartige Situation auch erhebliche Ertragschancen für versierte Investoren, wie das Jahr 2012 gezeigt hat. Wenngleich 2012 aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Probleme in den Industrieländern ein besonders
schwieriges Jahr gewesen ist, erinnern uns die positiven Renditen von Aktien und Unternehmensanleihen weltweit im laufenden Jahr daran, dass es keine starke positive Korrelation zwischen den Renditen risikoreicher Vermögenswerte und dem BIP-Wachstum gibt, zumindest nicht auf kurze Sicht. Die Erträge von Staatsanleihen sind wesentlich bescheidener ausgefallen, wobei die Anlageklasse von den Verzerrungen durch die quantitative Lockerung und den nahe an ihren historischen Tiefständen verharrenden Renditen profitierte.

Vom Regen in die Traufe

Mit Blick auf 2013 sehen wir ein allgemein unsicheres Umfeld, wenngleich einige der Risiken, die 2012 für erhebliche Turbulenzen sorgten – darunter der Führungswechsel in China und ein vollständiges Auseinanderbrechen der Eurozone – nun für die Märkte weniger besorgniserregend sind als noch ein Jahr zuvor. Zudem wird in der Eurozone nun zumindest eingeräumt, dass harte Entscheidungen anstehen. Einige europäische Politiker haben angemerkt, dass sie durchaus wüssten, wie man die Schuldenkrise in den Griff bekomme – nur nicht, ob sie wiedergewählt würden, wenn sie entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Wir haben das globale Wirtschaftsumfeld eine Zeit lang sehr verhalten eingeschätzt, und die Ereignisse im Verlauf des vergangenen Jahres haben bestätigt, dass unsere Zurückhaltung absolut berechtigt war. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2013 schwierig bleiben wird. Der Schuldenüberhang auf nationaler Ebene wird über einen längeren Zeitraum hohe Belastungen mit sich bringen, weshalb wir bei Unternehmen vorsichtig bleiben, die stark von Staatsausgaben abhängen.

Wirtschaftsdaten zeigen Anzeichen einer Besserung

Positiv zu vermerken ist, dass unseres Erachtens begründete Hoffnung auf eine gewisse Verbesserung der makroökonomischen Daten in naher Zukunft besteht. In den USA sind in letzter Zeit einige Zahlen veröffentlicht worden, die besser als erwartet ausgefallenen sind. Der Wohnimmobilienmarkt scheint sich zu erholen, und das noch vor den günstigen Auswirkungen der dritten Runde der quantitativen Lockerung der US-Notenbank Fed. Wenngleich die Ungewissheit über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA nun vorüber ist und Präsident Obama wieder im Weißen Haus sitzt, sorgt das sogenannte ‚Fiscal Cliff‘ weiterhin für Unruhe und hat Unternehmen veranlasst, Investitionsentscheidungen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Dies bleibt angesichts der nachteiligen Folgen für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Wirtschaftstätigkeit ein Grund zur Sorge.

Der vollständige Jahresausblick im pdf-Dokument

Die dazugehörige Präsentation im pdf-Dokument

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