--Immobilienfonds der Deutschen Bank kann Printemps-Anteil mit Gewinn verkaufen - Kreise
--Kaufinteressent kommt aus Katar
Von Mimosa Spencer und Madeleine Nissen
Der Immobilienfonds der Deutschen Bank kann seinen Anteil an dem französischen Betreiber von Luxuskaufhäusern Printemps wohl mit einem satten Gewinn verkaufen. Der zur Deutschen Bank gehörende Fonds, RREEF, und Co-Investoren hatten insgesamt 1,08 Milliarden Euro für die Beteiligung bezahlt. Die Transaktion würde die Kette mit insgesamt zwei Milliarden Euro bewerten, sagte eine mit der Sache vertraute Person. Den im Fonds investierten institutionellen Anlegern winkt damit ein satter Gewinn.
Die Eigentümer von Printemps - neben RREEF mit seiner 70-prozentigen Beteiligung ist das die Borletti Gruppe, die die restlichen 30 Prozent hält - sind in exklusiven Gesprächen mit einer Investorengruppe aus Katar, wie sie gemeinsam mitteilten. Zur Identität der Investoren schweigen sich die Eigentümer noch aus.
Die Borletti Group wolle Anteilseignerin und Managerin des Geschäftes bleiben, sagte eine Sprecherin. Über die Konditionen des Verkaufs werde noch verhandelt.
RREEF und Borletti haben 350 Millionen Euro in die Kette gesteckt und unter anderem das Printemps-Kaufhaus am Pariser Boulevard Haussmann, das Aushängeschild der Kette, renoviert, die Verkaufsfläche erweitert und eine neue Lounge eingerichtet, um asiatischen Kunden bei ihren Duty-Free-Anträgen für die Erstattung der Mehrwertsteuer zu helfen.
Eine Printemps-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab.
Auch vor dem Verkauf hatte sich das Investment für RREEF gelohnt: Das Geschäft von Printemps läuft trotz der Konjunkturflaute in Frankreich gut.
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February 21, 2013 02:20 ET (07:20 GMT)
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