09.05.2012 11:32
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US-Nebenwertefonds im Fonds-Radar

Sankt Augustin (www.fondscheck.de) - Die Experten von "FONDS im Visier" haben in ihrer aktuellen Ausgabe US-Nebenwertefonds unter die Lupe genommen.

Da die europäischen Aktienmärkte unter der Staatsschuldenkrise sowie einer Rezession leiden würden, sei es für die Experten nicht verwunderlich, dass US-Aktien besser performen würden. Sowohl der Dow Jones Industrial Average, dem Klassiker unter den US-Aktienindices, als auch die Masse der kleineren US-Aktien würden sich - zumindest noch - in einem mittelfristigen Aufwärtstrend befinden. Dabei würden die Experten kleinere Aktien gegenüber den sogenannten "Blue Chips" im Durchschnitt für günstiger bewertet halten. Vor allem große US-Technologietitel hätten in der Vergangenheit als sichere "Wachstumsstory" gegolten, wobei den Experten zufolge übersehen worden sei, dass das US-Aktienuniversum sehr groß und eine Fundgrube für Stockpicker sei.

Anleger hierzulande könnten aus einer relativ großen Anzahl an unterschiedlichen US-Nebenwertefonds auswählen. Bspw. könne in den Royce US Small Cap Fund A USD (Legg Mason Royce US Small Cap Opportunity) aus dem Hause Legg Mason investiert werden. Dieser habe seine Gelder in den letzten Jahren aggressiver als die anderen Fonds angelegt, dafür aber auch erfolgreicher. Anlegern, die derzeit überhaupt in einen US-Aktienfonds als Depotbeimischung investieren wollten, würden die Experten momentan jedoch lieber einen defensiveren Fonds wie den Janus US Venture (Janus US Venture Fund - A USD) oder Wanger US Smaller Companies Fund empfehlen.

Die Experten von "FONDS im Visier" halten aktiv gemanagte US-Nebenwertefonds momentan für die bessere Alternative, den US-Aktienmarkt in einem Portfolio abzudecken. Sie würden Anleger weltweit für in US-Blue Chips eher überinvestiert halten, womit sie sich einem schwächeren Trend an der Wall Street kaum entziehen dürften. (Ausgabe 09 vom 08.05.2012) (09.05.2012/fc/a/f)

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