29.01.2013 09:45
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UniCommodities-Fonds: 12/2012-Bericht, Position im Palladium wurde geschlossen

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die erhoffte Jahresendrally am Rohstoffmarkt blieb leider aus, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniCommodities .

Im Dezember habe der DJ UBS Commodity Index Einbußen in Höhe von 2,6 Prozent hinnehmen müssen. Die Verluste hätten sich dabei durch nahezu alle Sektoren gezogen. Vor allem China habe Einfluss auf die Rohstoffsektoren gehabt. Als stützend für Industriemetalle habe sich eine Verbesserung des Einkaufsmanagerindex erwiesen. Dass letztlich aber auch Industriemetalle einen leichten Verlust von 0,7 Prozent zu verzeichnen gehabt hätten, habe am verhaltenen Ausblick der Europäischen Zentralbank (EZB) gelegen. Präsident Draghi habe sich zurückhaltend über die wirtschaftlichen Aussichten des Euroraums gezeigt.

Auch aus den USA seien im Dezember leicht eingetrübte Daten gekommen. Der Energiesektor habe zwei Prozent nachgegeben, was im Wesentlichen einem Preisrückgang bei Erdgas von fast sieben Prozent geschuldet gewesen sei. Der Ölpreis habe sich hingegen leicht verbessern können. In den USA seien die Lagerbestände überraschend stark gesunken. Zudem hätten Edelmetalle unter Abgabedruck gestanden. Der steigende Risikoappetit der Anleger habe zu Umschichtungen aus dem sicheren Hafen Gold geführt.

Viele Marktteilnehmer hätten erwartet, dass die japanische Notenbank ein umfangreiches Anleihe-Ankaufprogramm beschließe. Im Vorfeld der Wahl habe Premierminister Shinzo Abe eine expansive Geldpolitik in Aussicht gestellt, um die Konjunktur anzukurbeln. Bislang sei ein nennenswertes Programm allerdings ausgeblieben. Dadurch sei es bislang nicht zu einer Ausweitung der Geldmenge gekommen. Die Inflationssorgen der Anleger seien somit weniger akut.

Die in den letzten Wochen gehaltene Position im Edelmetall Palladium haben die Experten von Union Investment nach einem Wertzuwachs von fast elf Prozent im Dezember geschlossen. Des Weiteren seien im Berichtmonat die Investments in Industriemetallen wie Nickel und Kupfer betont worden. Zum einen bestehe nach Meinung der Experten im Rahmen des sich verbessernden Konjunkturmomentums eine generelle Attraktivität bei Industriemetallen. Zum anderen würden sie nach einer Phase der Bestandsbereinigung in diesem Sektor wieder einen Lageraufbau erwarten. Weitere Dispositionen im Dezember hätten ihr Engagement im Gold betroffen, dieses hätten die Experten zuletzt verstärkt.

Die Quelle der genannten Finanzmarktdaten sei, sofern nicht anders ausgewiesen, Datastream. (Stand vom 31.12.2012) (29.01.2013/fc/a/f)

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