13.12.2012 10:43
Bewerten
 (0)

UniDividendenAss-Fonds: 11/2012-Bericht, eine Reihe von Transaktionen im Energiesektor

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Defensivere Werte fanden im Berichtszeitraum wenig Anklang bei Investoren, allen voran standen Papiere von Energieversorgern unter Druck, daher entschied sich das Fondsmanagement des UniDividendenAss A in diesem Sektor zu einer Reihe von Transaktionen, so die Experten von Union Investment.

Vielen Stromerzeugern bereite der wachsende Anteil an Ökostrom Sorgen, da dieser bevorzugt und zu geringeren Kosten ins Netz eingespeist werde. Das führe zur Belastung der Gewinnmargen konventioneller Anbieter, die zum Teil noch zusätzlich durch den vorzeitigen Atomausstieg belastet seien. In diesem Umfeld hätten sich im Einstiegschancen bei Unternehmen der Versorgerbranche mit guter Dividendenperspektive geboten, die zusätzlich zur Stromerzeugung auch in anderen Geschäftsfeldern operieren würden.

Hinzugekauft worden seien beispielsweise Aktien der britischen Pennon Group, die auch in der Wasserbewirtschaftung tätig sei. Finanziert wurde der Kauf durch die Glattstellung unserer Position in Balfour Beatty, einem britischen Baukonzern, so die Experten von Union Investment. Hintergrund sei die Gewinnwarnung des Konzerns angesichts von Schwierigkeiten am US-amerikanischen und britischen Markt gewesen, die sich zumindest im Hinblick auf letzteren zu einer länger anhaltenden Schwäche verstetigen könnten. (Stand vom 30.11.2012) (13.12.2012/fc/a/f)

Artikel empfehlen?

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX schließt mit neuem Allzeithoch -- US-Börsen leicht schwächer -- Apple & Co. von China boykottiert -- BASF mit Gewinnsprung -- Salzgitter, Airbus im Fokus

VW erhöht die Dividende. Tsipras besteht auf Schuldenschnitt. Porsche SE verdient deutlich mehr. Infineon begibt Anleihen. Putin kürzt Kremlbeamten Gehälter um zehn Prozent. Fiat Chrysler ruft hunderttausende Geländewagen zurück. RWE will Dea-Verkauf am Montag abschließen.

Themen in diesem Artikel

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Unternehmen haben ihre Gründer reich gemacht

Die wundersame Welt von Google

Umfrage

Viele Bundesbürger bezweifeln, dass ihre staatliche Rente im Alter zum Leben reichen wird. Wie stehen Sie zum Thema Rente?