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18.03.2013 13:46

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UniDividendenAss -net- A: 02/2013-Bericht, Titel mit positiver Dividendenperspektive erworben


Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der EURO STOXX 50 verlor im Februar 2,6 Prozent, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniDividendenAss -net- A .

Auslöser für den starken Rückgang sei die wieder erstarkte Unsicherheit in der Euro-Schuldenkrise gewesen. Vor allem die vorgezogenen Parlamentswahlen in Italien hätten die Investoren zu einem Rückzug aus risikobehafteten Anlagen wie Aktien veranlasst. Dass sich die Italiener gegen weitere Sparmaßnahmen entschieden und ihrem Frust an der Wahlurne deutlich Luft gemacht hätten, sei nicht das Ergebnis gewesen, das sich die Märkte erhofft hätten. Sie hätten sicher einen Präsidenten bevorzugt, der sich klarer zu den Sparzielen der Währungsunion bekenne. Zwar habe das Mitte-Links-Bündnis im Abgeordnetenhaus eine knappe Mehrheit erlangt und könne mit 340 Sitzen regieren. Konterkariert werde dies aber durch die Konstellation im Senat: Hier könnten die Reformgegner Berlusconi und Grillo gemeinsam den Konsolidierungskurs stoppen. Die Regierung müsste also darauf hoffen, dass sie bei wichtigen Vorhaben einige Stimmen aus der Opposition auf ihre Seite ziehen könnte.

Zusätzlich hätten im Februar auch die Wahlen in Zypern und die Korruptionsvorwürfe gegen den spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy auf die Stimmung gedrückt. Dazu gekommen seien dann auch noch enttäuschende Konjunkturdaten für den Euroraum. Die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) seien im ganzen Euroraum - inklusive Deutschland - im vierten Quartal 2012 rückläufig gewesen.

Von der verringerten Risikofreude seien neben Peripherieaktien auch Titel aus dem Finanzsektor gedämpft worden. Dies habe zu Kursverlusten geführt, die das Fondsmanagement bei ausgewählten Titeln mit positiver Dividendenperspektive zum Kauf genutzt habe. Die Swedbank mit Sitz in Stockholm habe Anfang Februar signalisiert, ihre Ausschüttung erhöhen zu wollen. Auch im Gesundheitsbereich sei es zu Positionsaufstockungen gekommen. So hätten die Experten den Bestand in der Baseler Novartis AG mithilfe von Mitteln erweitert, die beim Verkauf der Papiere des niederländischen Feinchemiekonzerns DSM frei geworden seien. Auch ihren Bestand in dem Medienkonzern Time Warner die Experten im Februar aufgelöst. (Stand vom 28.02.2013) (18.03.2013/fc/a/f)

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