14.12.2012 12:48
Bewerten
 (0)

UniDynamicFonds: Europa A: 11/2012-Bericht, Ausrichtung auf eher zyklischere Werte beibehalten

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der EURO STOXX 50 kletterte im November 2,9 Prozent nach oben, so die Experten von Union Investment in ihrem Kommentar zum UniDynamicFonds: Europa A .

Im Monatsverlauf sei die Risikofreude an den europäischen Aktienmärkten gestiegen, sodass zyklische Werte, insbesondere aus der Technologiebranche, Kursgewinne verzeichnet hätten. Hintergrund für die zuletzt deutliche Dominanz der Bullen sei neben der Einigung der Euro-Länder auf Finanzhilfen für Griechenland die wachsende Zuversicht auf eine Lösung des Haushaltsstreits rund um die so genannte Fiskalklippe in den USA gewesen. Zum Monatsbeginn habe die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl erst einmal für Zurückhaltung gesorgt. Zusammen mit schwachen Konjunkturdaten aus den EU−Mitgliedsländern sei es bis zur Monatsmitte zu Kursverlusten gekommen.

Belastend habe einerseits die Herbstprognose der EU-Kommission gewirkt, die ein trübes Konjunkturbild vor allem für Frankreich, Spanien und Portugal gezeichnet habe. Andererseits hätten Daten zur Industrieproduktion in Deutschland enttäuscht. Der unerwartet starke Auftragseinbruch hierzulande schien darauf hinzudeuten, dass das "Kernland" Deutschland stärker von der Krise im Euroraum betroffen sein könnte als angenommen, so die Experten von Union Investment. Erst zur Monatsmitte sei der Optimismus an die europäischen Börsen zurückgekehrt: Die Anleger hätten zum einen offenbar zuversichtlicher nach Übersee geblickt und eine Einigung beim Thema US-Fiskalklippe eingepreist.

Zum anderen habe ein Anstieg des EU-Einkaufsmanagerindexes im Verarbeitenden Gewerbe die Hoffnung auf eine Stabilisierung der Konjunktur im Euroraum genährt. Zusätzlich hätten sich sowohl die Geschäftsklimaindices für Frankreich (INSEE) und für Deutschland (ifo) erhöht. Als dann nach langen Verhandlungen eine Einigung auf ein Hilfspaket für Griechenland gefunden worden sei, sei die Vorsicht der Anleger einer wachsenden Risikofreude gewichen.

Im Ländervergleich hätten in diesem Monat die Indizes der Kernstaaten in Summe positiver abgeschnitten als jene der Euro-Peripherie. Der französische CAC 40 beispielsweise sei 3,7 Prozent vorgerückt, der Dax 2,0 Prozent. Der griechische Athex Composite habe hingegen 4,8 Prozent auf Monatssicht verloren. Branchenseitig habe der STOXX EUROPE 600 Technology die größten Zuwächse verbuchen können. Ihm sei ein Plus von 8,0 Prozent gelungen.

Die Ausrichtung des UniDynamicFonds: Europa A auf eher zyklischere Werte sei im Monat November vor dem Hintergrund eines günstigen makroökonomischen Umfelds beibehalten worden. In diesem Zusammenhang habe das Fondsmanagement beispielsweise selektiv Aktien aus der Chemiebranche erworben. Zu einer Reihe von Verkäufen sei es dagegen bei Papieren einiger Energieunternehmen, zum Beispiel Gas- und Ölkonzernen, gekommen. (Ausgabe November 2012) (14.12.2012/fc/a/f)

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX schließt mit Gewinn -- Dow legt zu -- Trump: Softbank investiert 50 Mrd. Dollar in USA -- EU-Strafe von knapp 500 Millionen Euro gegen drei Großbanken -- Tesla, Apple, VW, Steinhoff im Fokus

Renzi reicht Rücktritt ein. Abbott bläst geplante Übernahme von Alere ab. US-Rohöllagerbestände fallen erneut. Italien tüftelt an Rettungsplan für Krisenbank Monte Paschi. Erdogan - Türkei im Visier von Währungsspekulanten. Fitbit filetiert Smartwatch-Pionier Pebble.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Zalando - Wie der Online-Händler seine Gewinn­margen kräftig steigern will!
Der Einkauf von Waren im Internet gehört zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom shoppen 98% aller Internet-Nutzer inzwischen online, wobei mehr als drei Viertel mehrmals im Monat Produkte über das Internet ordern. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins, warum Zalando zu den Profiteuren dieses Megatrends gehört und wie es seine Gewinnmargen weiter steigern will.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Glauben Sie, dass es in den kommenden sechs Monaten schwieriger wird, die eigenen Renditeerwartungen zu erzielen?