19.04.2013 14:09
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UniEM Middle East & North Africa-Fonds: 1-3/2013-Bericht, Bestandsreduzierungen im Telekommunikationsbereich

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Im ersten Quartal 2013 hat sich vor allem der Aktienmarkt in Nigeria weiterhin gut entwickelt, so die Experten von Union Investment in ihrem Kommentar zum UniEM Middle East & North Africa .

Hier werde zunehmend deutlich, dass sich die Nachfrage nach nigerianischen Werten nennenswert belebe. Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten könne ein reges Interesse gerade ausländischer Anleger an Dividendentiteln festgestellt werden. Mit einer zunehmenden Stabilisierung der Wirtschaft und einem sich wieder belebenden Tourismus werde die dortige Börsenentwicklung begünstigt.

In Saudi-Arabien falle auf, dass die Zuversicht der Industrie in die weitere konjunkturelle Entwicklung des Landes deutlich gestiegen sei. Dies zeige sich am vergleichsweise sehr hohen Einkaufsmanagerindex, der in den letzten Monaten zwischen 53 und 56 gependelt sei. Am Aktienmarkt spiegele sich diese positive Entwicklung allerdings bei weitem noch nicht im Kursverlauf wider. In Ägypten hingegen würden Anleger Zurückhaltung üben. Die politisch instabile Situation hinterlasse tiefe negative Spuren an der Aktienbörse.

Im Berichtszeitraum habe man im UniEM Middle East & North Africa aufgrund zunehmender politischer Unsicherheiten das Engagement in Ägypten zurückgefahren. Auch in Kuwait lassen uns die politischen Querelen zwischen Regierung und Parlament vorsichtig agieren, so die Experten von Union Investment. Hier seien vor dem Hintergrund der Nervosität am Markt die Gewichtungen ebenfalls reduziert worden. Eine sehr gute Kursentwicklung sei hingegen der Grund für einen Positionsabbau in Nigeria gewesen. Es hätten Gewinnrealisierungen gerade im Bankensektor stattgefunden.

Andererseits sei es zu kleineren Bestandserhöhungen in Oman gekommen, das aufgrund guter Fundamentaldaten zunehmend überzeugen könne. Auch in Qatar habe man das Engagement aufgestockt. Die Börse in Qatar habe 2012 eine Verschnaufpause eingelegt, sodass die bislang eher zurückhaltende Einstellung der Experten gegenüber dem Markt von Vorteil gewesen sei. Nunmehr jedoch sehe man Erholungspotenzial. Die Experten hätten hier Käufe in einer staatsnahen Bank getätigt, die auf ein gutes Geschäft zurückblicken könne. Das Institut falle zudem durch eine kostenbewusste regionale Expansion auf.

Hinsichtlich der Sektorausrichtung habe man insbesondere im Telekommunikationsbereich Bestandsreduzierungen vorgenommen. (Stand vom 31.03.2013) (19.04.2013/fc/a/f)

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