25.01.2013 09:45
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UniEuroAktien-Fonds: 12/2012-Bericht, voll in Aktienanlagen investiert

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der EURO STOXX 50 rückte im Dezember um 2,4 Prozent nach vorn, so die Experten von Union Investment in ihrem Kommentar zum UniEuroAktien-Fonds .

Hintergrund für die Jahresendrally am europäischen Aktienmarkt sei der wachsende Optimismus für die Weltkonjunktur nach positiven Wirtschaftsdaten aus den USA und Asien sowie neuerliche Fortschrittsmeldungen zur Bewältigung der europäischen Staatsschuldenkrise gewesen. Zum Monatsbeginn seien die Anleger zunächst die Einigung der Beteiligten auf weitere Hilfen für Griechenland gefeiert. Noch zuversichtlicher als das geglückte Schuldenrückkaufprogramm Athens habe im Verlauf der deutsche ZEW-Index gestimmt, der im Dezember auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr gestiegen sei. Die Risikofreude an den europäischen Aktienmärkten habe sich deutlich in den Kursgewinnen zyklischer Werte aus dem Finanzsektor und der als besonders konjunktursensibel geltenden Grundstoffindustrie widergespiegelt.

Im Dezember sei der UniEuroAktien zumeist voll in Aktienanlagen investiert gewesen. Zuletzt habe die Investitionsquote bei 99 Prozent des Fondsvermögens gelegen. Den regionalen Anlageschwerpunkt hätten unverändert Deutschland und Frankreich gebildet. Mit Abstand seien Engagements in den Niederlanden und Spanien gefolgt. Hinsichtlich der Branchenaufteilung habe sich das Fondsmanagement weiterhin auf Werte aus dem konjunktursensiblen Finanzbereich konzentriert. Darüber hinaus hätten zuletzt Aktien aus dem Konsumgütersektor einen nennenswerten Anteil am Portfolio ausgemacht. Es seien Anlagen in den Sparten Industrie und Gesundheitswesen gefolgt. Weitere Engagements unterhalb von 10 Prozent hätten die Portfoliostruktur abgerundet.

Unter Einzeltitelgesichtspunkten sei der Bestand des französischen Energieversorgers GDF SUEZ deutlich reduziert worden. Der Konzern habe unlängst seine Prognose für das kommende Jahr bekannt gegeben, die vielerorts mit Enttäuschung aufgenommen worden sei. Vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfelds in Europa und des durch den starken Ausbau der Schiefergasförderung in den USA härteren Wettbewerbs in der Branche habe das Unternehmen deutlich seine Gewinnerwartungen für das kommende Jahr gesenkt. (Stand vom 31.12.2012) (25.01.2013/fc/a/f)

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